"Bis zum Horizont ist alles lila - und schön"

Dieter Rabenstein liebt es, die Heide zu fotografieren
2Bilder
  • Dieter Rabenstein liebt es, die Heide zu fotografieren
  • Foto: Rabensein
  • hochgeladen von Sascha Mummenhoff

Unterwegs mit Hobbyfotograf Dieter Rabenstein. 

mum. Hanstedt.
Von der Küste in die Heide - Dieter Rabenstein hat diesen Wohnortwechsel vollzogen. 2001 zog der 43-Jährige der Liebe wegen von Norden/Norddeich nach Hanstedt - und hat es noch keinen Tag bereut. Das liegt natürlich vor allem an seiner Familie, doch auch die Natur hat es ihm angetan. Seit drei Jahren streift Rabenstein durch die Lüneburger Heide - ob Winter oder Sommer spielt dabei keine Rolle. "Beide Jahreszeiten haben ihren außergewöhnlichen Reiz", so der Hanstedter, der dabei mit großer Leidenschaft fotografiert. Ein paar seiner Motive hat er jetzt wieder dem WOCHENBLATT zur Verfügung gestellt.
"Mein Schlüsselerlebnis war ein Eisvogel, den ich am Köhlerteich in Hanstedt gesehen habe", erinnert sich Rabenstein. "Ich hatte den Ehrgeiz, diesen wunderbaren Vogel vor die Linse zu bekommen." Das gelang dem 43-Jährigen zwar schnell. "Aber es war noch nicht das besondere Bild. Es war einfach nicht so, wie ich es haben wollte." Stunden, Tage - sogar Wochen - verbrachte Rabenstein am Teich. Mit dabei war oft seine Familie. "Mein kleiner Sohn kannte bald jeden Halm am Teich", erinnert sich der Hobbyfotograf. Der Begriff "Eisvogel jagen" wurde für die Familie zum Synonym, wenn der Vater unterwegs war. "Die Zeit in der Natur hilft mir, Stress abzubauen. Ich laufe einfach durch die Gegend und schaue, ob ich etwas Interessantes finde." Bei seinen Streifzügen hat Rabenstein viele unterschiedliche Menschen kennengelernt, "mit denen ich sonst vielleicht nie ins Gespräch gekommen wäre".
Jetzt zur Heideblüte ist Rabenstein auch gern mal von Undeloh über den Wilseder Berg nach Niederhaverbeck in Richtung Behringer Heide unterwegs - bis zu sieben Stunden. "Gerade jetzt zur Blütezeit und frühmorgens wenn noch nicht so viel los ist, kann man wunderbar abschalten", sagt der Fotograf. Dann stellt er sich den Wecker auf 4 Uhr morgens, um noch in der Morgendämmerung aufzubrechen. "Die schönste Gegend momentan ist für mich eindeutig ab Wilseder Berg in Richtung Niederhaverbeck - bis zum Horizont ist alles lila - und einfach nur schön."
Erstmals arbeitet Rabenstein aktuell an einen Kalender - im A3-Format (quer) auf dickem Fotopapier. Die Motive sind frei von Beschriftungen, so dass man die Bilder auch ausschneiden und einrahmen kann. Vor allem für Hanstedt-Freunde ist der Kalender ein Muss. Die Motive stammen alle aus der Gegend um den Ort. Fragen zum Kalender beantwortet Rabenstein via E-Mail an d.rabenstein76@gmail.com.
Noch ein Tipp vom Fotografen: "Die Töps Heide ist einfach nur schön - die blühende Heide und der dortige Schafstall bieten ein herrliches Panorama."
• Dieter Rabenstein veröffentlicht einige seiner Bilder auf Facebook (Dieter Rabenstein) oder auf Instagram (rabenstein_photography). Zudem hat er einen Onlineshop geschaltet (www.meinbildkalender.de/rabenstein).

Lesen Sie auch:
Von mystisch bis erholsam

Dieter Rabenstein liebt es, die Heide zu fotografieren
Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

Politik
Michael Roesberg ist noch bis Ende Oktober 2021 im Amt

Verzicht auf eine erneute Kandidatur
Stades Landrat Michael Roesberg tritt nicht wieder an

jd. Stade. Politischer Paukenschlag im Stader Kreishaus: Landrat Michael Roesberg (parteilos) hat am Montagabend erklärt, dass er für eine erneute Kandidatur nicht zur Verfügung steht. Die Amtszeit des 63-Jährigen endet im Oktober 2021. Roesberg steht seit 2006 an der Spitze der Kreisverwaltung. Bisher galt als sicher, dass der amtierende Landrat bei den Kommunalwahlen im Herbst 2021 noch einmal ins Rennen geht. Roesberg hätte beste Chancen für eine Wiederwahl gehabt. Er kann auf die...

Politik
Ist dieses Grundstück massiv mit Glyphosat verseucht? Foto: thl

Baugebiet "Am Luhedeich" ehemals Gärtnerei Bruno Franz
Falsches Spiel der Stadt Winsen?

Glyphosat im Boden und Kuhhandel mit der Deichschutzzone? Winsener wittern Skandal um Baugebiet thl. Winsen. Spielt die Stadt Winsen ein falsches Spiel mit dem Baugebiet "Am Luhedeich", das auf dem Areal der ehemaligen Gärtnerei Bruno Franz entstehen soll? Das befürchten zumindest einige Bürger, die an der Öffentlichkeitsbeteiligung teilnahmen, in der die Stadt den Planungsstand vorstellte. "Das Gelände ist massiv mit Glyphosat verseucht. Das wurde uns auf der Veranstaltung von der Stadt...

Politik
"Wenn kein Handeln erfolgt, wird das Problem nicht nachvollzogen": Christian Heermann an der Kreuzung Nordring/Hamburger Straße

Kreuzung Nordring in Buchholz
"Kriminelle Ampelanlage": Harsche Kritik an Untätigkeit

os. Buchholz. In dieser Woche soll die Ampelanlage an der neuralgischen Kreuzung Hamburger Straße/Nordring am nördlichen Eingang zur Stadt Buchholz umgerüstet werden. Damit endet eine jahrelange Phase, die WOCHENBLATT-Leser Christian Heermann (85) als "kriminell" und "lebensgefährlich" bezeichnet: "Das haben die Stadt Buchholz und der Landkreis von mir im vergangenen November schriftlich bekommen." Wie berichtet, hatte sich der Landkreis auf FDP-Initiative entschieden, die Ampelanlage...

Politik
An den Elbe Kliniken wird Kritik geübt
  2 Bilder

Aus Protest Aufsichtsratsmandat niedergelegt
CDU-Fraktionschefin kritisiert Versäumnisse bei den Elbe Kliniken

jd. Stade. Aufsichtsrat - der geheimnisvolle Zirkel: Die meiste Zeit wirkt ein Aufsichtsrat eher im Verborgenen. Scheidet jemand aus dem Gremium aus, geschieht das meist sang- und klanglos. Die Öffentlichkeit erfährt in der Regel davon nichts. Ganz anders bei der Stader CDU-Ratsherrin und Fraktionschefin Kristina Kilian-Klinge: Sie legte beim Aufsichtsrat der Elbe Kliniken einen Abgang mit Pauken und Trompeten hin. Statt des üblichen Zweizeilers schrieb sie ein dreiseitigen Brief - gespickt mit...

Politik
Pferdehalterin Sabine Popp sieht sich auf ihrer Weide in Glüsingen dem auf dem Nachbarland üppig wachsenden Jakobskreuzkraut ausgesetzt

Für Weidetiere giftig
Jakobskreuzkraut: Kritik an Gemeinde Seevetal hält an

ts. Glüsingen. Weil das für Weidetiere giftige Jakobskreuzkraut üppig auf ökologisch bewirtschafteten Flächen der Gemeinde Seevetal wächst, gerät die Gemeindeverwaltung bei Weidetierhaltern zunehmend in die Kritik. Nach dem WOCHENBLATT-Bericht über den Protest in Ramelsloh zeigt sich auch Sabine Popp, Betreiberin einer Pferdepension in Glüsingen, besorgt. In unmittelbarer Nachbarschaft zu ihrem Weideland gedeiht die gelb blühende Pflanze großflächig. Der Verzehr des Jakobskreuzkrauts kann bei...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen