Der Wolf steht im Fokus

Wildpark-Chef Norbert Tietz ist Gastgeber der Jubiläumstagung des Deutschen Wildgehege-
Verbands
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Tagung des Deutschen Wildgehege-Verbands findet in Nindorf statt. 

mum. Hanstedt-Nindorf.
Eine spannende Versammlung findet kommende Woche im Wildpark Lüneburger Heide statt - die Tagung des Deutschen Wildgehege-Verbands. Im Zentrum steht vor allem das Thema Wolf und dessen Akzeptanz in Gesellschaft, Politik und Bildung. Hochrangige Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen werden als Referenten erwartet. Außer dem Hausherrn Norbert Tietz wird auch Landrat Rainer Rempe (CDU) Grußworte an die Teilnehmer richten. Bereits am Mittwoch, 19. Februar, findet die reguläre Jahreshauptversammlung des Wildgehege-Verbandes statt, in der unter anderem namhafte Wildparks für ihre 50-jährige Mitgliedschaft geehrt werden - darunter allein fünf Einrichtungen aus Niedersachsen. Außerdem werden verschiedene Umweltbildungszertifikate verliehen.
Der Verband der Deutschen Wildgehege entstand primär mit dem Ziel, einer breiten Bevölkerung Natur und Umwelt wieder näherzubringen. Mehr als 50 Wildgehege öffneten in den 1970er Jahren neu und beteiligten sich an der Gestaltung und Weiterentwicklung ihres Verbandes. Die originären Aufgaben des DWV münden im umfangreichen Bildungssiegel für nachhaltige Entwicklung, einem heute international anerkannten Zertifizierungsverfahren. Dabei steht die so genannte informelle Vermittlung von natürlichen Zusammenhängen im Vordergrund der Bemühungen. Diese bezeichnet das nachhaltige Lernen außerhalb der Klassenzimmer beim Spielen und in der Freizeit in den Wildgehegen in freier Natur unter zahlreichen Tieren.
Der Verband widmet sich in diesem Jahr dem Thema Wolf. Die Wildgehege können viel zur Diskussion beitragen. In Forschungsprojekten stellen sie ihre Gehege zur Verfügung. In Bildungsveranstaltungen erreichen sie eine breite Öffentlichkeit, aktuell mehr als 18 Millionen Menschen jährlich. "Mit unserem Verband bemühen wir uns, diese Ergebnisse auch in politische Prozesse einzubringen, möglichst ohne Weltanschauung, ohne Polemik, nur mit der Begeisterung für alle Tiere - für Wolf und Schaf", heißt es in einer Mitteilung des Verbands.
• Mehr Informationen unter www.wildgehege-verband.de.

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