„Ein sattes Feuerwehrjahr“

Trafen sich bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in Hanstedt (v. li.): Arne Behrens, Peter Lege, Karsten Ansorge, Oliver Wurth, Laura Lichtnow, Rik Meyke, Michele Quattropani, Mirco Wiegels und Olaf Muus
  • Trafen sich bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in Hanstedt (v. li.): Arne Behrens, Peter Lege, Karsten Ansorge, Oliver Wurth, Laura Lichtnow, Rik Meyke, Michele Quattropani, Mirco Wiegels und Olaf Muus
  • Foto: Feuerwehr Hanstedt
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Hanstedts Ortsbrandmeister Peter Lege bedankt sich für das Engagement seiner Kameraden.

mum. Hanstedt. Von einem „satten Feuerwehrjahr“ sprach Ortsbrandmeister Peter Lege jetzt bei der Jahreshauptversammlung der Stützpunktfeuerwehr Hanstedt. Außer 65 Einsätzen, die absolviert werden mussten, waren der Samtgemeinde-Feuerwehrtag, das Osterfeuer und der seit mittlerweile 41 Jahren stattfindende Feuerwehrmarsch zu organisieren und auszurichten. „Eine Premiere war das Zusammentreffen mit Flüchtlingen“, so Lege. „Sie haben sich die Bedienung von Handfeuerlöschern erklären lassen.“ Im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung wurde den Flüchtlingen auch das Absetzen eines Notrufes nähergebracht. Lege, der sich über „ein tolles Team, bei dem sich alle aufeinander verlassen können“ freute, dankte den insgesamt 56 Mitgliedern der Einsatzabteilung für die geleistete Arbeit. Auch an die Jugendfeuerwehr sowie die Alters- und Ehrenabteilung - angeführt von den beiden anwesenden Ehrenortsbrandmeistern Gerhard Brager und Hans-Hermann Harms - richtete Lege seinen Dank.
„2016 standen an 202 Tagen 247 Termine an“ so der Hanstedter Ortsbrandmeister. Die auf viele Schultern verteilte Arbeit hinter den Kulissen sei nicht berücksichtigt. Einen besonderen Dank richtete Lege an den Gemeindebrandmeister und seine beiden Stellvertreter mit denen die Zusammenarbeit als hervorragend bezeichnet werden kann. Auch bei den Mitarbeitern im Rathaus sowie bei Rat und Verwaltung der Samtgemeinde - allen voran bei Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus - bedankte sich Lege ausdrücklich für die Unterstützung.
• Erfolgreich war auch die Jugendfeuerwehr (24 Mitglieder). Jugendfeuerwehrwartin Conny Gruner berichtete unter anderem vom Gewinn des Pokals während des Zeltlagers der Kreisjugendfeuerwehr.
• Gerätewart Stefan Ribbrock wies unter anderem auf die aus eigenen Mitteln finanzierten und am Tanklöschfahrzeug sowie an Löschgruppenfahrzeug angebrachten reflektierenden Kontur- und Sicherheitsmarkierungen hin.
Um allen Fahrzeugen ein einheitliches Erscheinungsbild und die höchstmögliche Sicherheit für die Einsatzkräfte gewährleisten zu können, wird im Laufe dieses Jahres auch der Mannschaftstransportwagen nachgerüstet.
• Während Brandschutzerzieherin Tanja Scharf von deutlich mehr Terminen in Kindergärten und Schulen sprach, informierte der stellvertretenden Pressereferent Jonas Hofmann über die enorme Anzahl der unter www.feuerwehr-hanstedt.de erfolgten Zugriffe sowie über die Außendarstellung in sozialen Netzwerken und der Feuerwehr-Hanstedt-App.
• Bei den Wahlen wurde Laura Lichtnow zur Nachfolgerin von Conny Gruner in das Amt der Jugendfeuerwehrwartin gewählt. Als Stellvertreter steht ihr Stephan Garbers zur Seite. Neuer Zeugwart ist Stefan Lodders, der auch auf Samtgemeindeebene für die im Hanstedter Feuerwehrhaus eingerichtete Kleiderkammer zuständig ist. Sicherheitsbeauftragter bliebt Olaf Staeglich.
• Verwaltungschef Muus dankte den Kameraden für ihren Einsatz. Er bezeichnete die Verkehrssituation im Bereich des unfallträchtigen Abschnittes auf der L213 und insbesondere den Umgang der verantwortlichen Stellen als unerfreulich. Da die Samtgemeinde mit der Situation nicht einverstanden sei, werde noch intensiver an einer Lösung gearbeitet werden müssen, um die Strecke zu entschärfen. Vorschusslorbeeren erntete die Feuerwehr für die zugesagte Teilnahme am „Tag der offenen Tür des Rathauses“ am 18. Juni.
• Gemeindebrandmeister Arne Behrens nahm folgende Beförderungen vor: Rik Meyke (Feuerwehrmann), Gruppenführer Karsten Ansorge (Löschmeister), Oliver Wurth (Hauptlöschmeister), Mirco Wiegels (Erster Hauptlöschmeister) und Michele Quattropani (Hauptbrandmeisters).

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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