Große Bauprojekte in Nindorf
Wildpark investiert Millionen in neue Angebote
- Wie die neue Erlebniswelt „Willis Wilde Welt“ im Detail aussehen wird, will Wildpark-Chef Alexander Tietz zu einem späteren Zeitpunkt berichten
- Foto: Wildpark/Thomas Ix
- hochgeladen von Gabriele Poepleu
Der Wildpark Lüneburger Heide investiert mehrere Millionen Euro in seine weitere Entwicklung. Bis zum Frühjahr 2027 sollen in Nindorf mehrere größere Bauprojekte umgesetzt werden. Geplant sind eine neue Spielwelt, die grundlegende Sanierung des Hauptrestaurants sowie ein neues Funktionsgebäude für die Mitarbeiter. Auch zusätzliche Unterkünfte für Beschäftigte sollen entstehen.
Abenteuerspielplatz wird zu "Willis Wilder Welt"
Eine der größten Veränderungen betrifft den bisherigen Abenteuerspielplatz. An seiner Stelle entsteht unter dem Namen „Willis Wilde Welt“ eine neue Spiel- und Erlebniswelt. Welche Attraktionen dort genau geplant sind, will der Wildpark erst in den kommenden Monaten bekannt geben. Fest steht, dass das Wildpark-Maskottchen Willi sowie Wolf, Bär und weitere Tiere eine zentrale Rolle spielen sollen.
Die vorhandenen Spielgeräte werden nicht vollständig ausgemustert. Viele sollen demontiert und an anderen Stellen im Wildpark wieder aufgebaut werden.
Restaurant wird grundlegend saniert
Parallel wird das Hauptrestaurant modernisiert. Neben der Neugestaltung des Innenraums stehen energetische Maßnahmen an. Vorgesehen sind eine neue Dämmung und eine Wärmepumpenanlage. Auch die Sanitärbereiche und die Fassade werden erneuert.
Darüber hinaus soll es ein neues gastronomisches Konzept geben. Die Arbeits- und Serviceabläufe werden verändert, zudem ist ein größerer Veranstaltungsbereich für Feiern, Gruppen und andere Veranstaltungen vorgesehen. Das Restaurant erhält auch einen neuen Namen, der noch nicht bekannt gegeben wurde.
Die Arbeiten am Restaurant und an „Willis Wilder Welt“ sollen bis Mitte März 2027 abgeschlossen sein.
Neues Gebäude für die Mitarbeiter
Hinter den Kulissen entsteht außerdem ein rund 1.000 Quadratmeter großes, zweigeschossiges Funktionsgebäude. Dort sollen künftig verschiedene Arbeitsbereiche zusammengeführt werden. Vorgesehen sind Büros, Umkleiden, eine Mitarbeiterkantine, Lagerflächen und Arbeitsräume für die Tierpflege. Hinzu kommen ein großer Besprechungsraum und das Büro von Wildpark-Chef Alexander Tietz.
Nach Angaben des Wildparks reichen die bisherigen Räumlichkeiten wegen des Wachstums der vergangenen Jahre nicht mehr in allen Bereichen aus.
Beim Neubau spielt auch die Energieversorgung eine Rolle. Das Gebäude soll mit Photovoltaikanlagen und einem Stromspeicher ausgestattet werden. Ziel ist es, einen möglichst großen Teil des Energiebedarfs selbst zu decken. Mittelfristig soll zudem der Fuhrpark stärker elektrifiziert werden. Der Wildpark will damit den Verbrauch fossiler Energieträger reduzieren.
20 Unterkünfte für Beschäftigte
Auch bei der Gewinnung von Fachkräften will der Wildpark investieren. In unmittelbarer Nähe sollen 13 weitere Unterkünfte für Mitarbeiter entstehen. Zusammen mit bereits vorhandenen Wohnungen stehen dann 20 Unterkünfte zur Verfügung. Davon sollen unter anderem Beschäftigte aus Tierpflege, Technik, Gastronomie und Besucherservice profitieren.
„Wir investieren ganz bewusst in die Zukunft des Wildparks – in ein besonderes Erlebnis für unsere Gäste, in moderne und nachhaltige Infrastruktur und vor allem auch in gute Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden“, erklärt Alexander Tietz. Der Wildpark sei in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Nun müssten auch die betrieblichen Strukturen entsprechend weiterentwickelt werden.
Trotz der umfangreichen Investitionen sollen Natur- und Tiererlebnis nach Angaben des Wildparks weiterhin im Mittelpunkt stehen.
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