Harsefelder E-Car-Sharing "Flecken Flitzer" ist startbereit
Durch den Ort flitzen

EWE-Vertriebsleiter Hans-Jürgen Geiß (v.li.), Viebrockhaus-Vorstandsmitglied Wolfgang Werner, Bürgermeister Harald Koetzing und EWE-Filialleiter Harsefeld Falk Schwarz weihen den "Flecken Flitzer" ein Foto: sc
  • EWE-Vertriebsleiter Hans-Jürgen Geiß (v.li.), Viebrockhaus-Vorstandsmitglied Wolfgang Werner, Bürgermeister Harald Koetzing und EWE-Filialleiter Harsefeld Falk Schwarz weihen den "Flecken Flitzer" ein Foto: sc
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sc. Harsefeld. Jetzt wird durchgestartet: Ab sofort kann jeder das neue E-Car-Sharing "Flecken Flitzer" von Harsefeld nutzen. Zwei Elektro-Smart4four-Autos stehen nun den Bürgern zur Verfügung. Damit geht der Flecken und Klimakommune Harsefeld einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft.
Zusammen mit Viebrockhaus und EWE stellte der Flecken dieses umweltfreundliche Projekt auf. An zwei Standorten, am Neuenteicher Weg und auf dem Friedrich-Tobaben-Platz, stehen bei den Elektro-Tanksäulen die beiden Smarts mit Automatik und warten auf ihren Einsatz. Hintergrund und Ziel des Carsharings soll sein, Familien zu helfen und zu unterstützen, die nicht zwei Pkw besitzen und halten können. Der Zweitwagen solle entbehrlich werden, so Gemeindedirektor Rainer Schlichtmann. Schnell mal zum nächsten Termin flitzen, Einkäufe erledigen, Kinder abholen - das geht jetzt auch alles mit den neuen Elektro-Autos.
Sandra Delfs, Energie- und Klimaschutzbeauftragte des Fleckens Harsefeld, erklärt, wie das Carsharing geht: Direkt über www.carsharing.harsefeld.de oder über den Reiter Carsharing Harsefeld auf der Internetseite der Samtgemeinde können sich die Interessierten über E-Wald mit einer einmaligen Anmeldegebühr von zehn Euro registrieren. Als zweiten Schritt ist eine Führerscheinüberprüfung fällig. Diese kann per Videotelefonat oder persönlich in den Informationsstellen im Rathaus Harsefeld oder im EWE-Shop in der Marktstraße vorgenommen werden. Bei einer persönlichen Überprüfung muss der Online-Vertrag ausgedruckt und unterschrieben zu den Informationsstellen gebracht werden. Nach erfolgreicher Überprüfung wird dann die E-Car-Sharing-Karte per Post zugestellt oder bei den Infoständen abgeholt. Die Karte wird dann online freigeschaltet - dann kann es losgehen. Mit der Flinkster-App oder direkt bei E-Wald überprüfen die Kunden die Verfügbarkeit der Wagen und buchen eine Uhrzeit zu der sie den Pkw brauchen. Wenn alles geklappt hat, wird der Smart mit der E-Car-Sharing-Karte freigeschaltet. Vorne hinter der Windschutzscheibe befindet sich eine sogenannte Ampel. Dort muss die Karte nur vorgehalten werden und das Auto ist entriegelt. Der Fahrzeugschlüssel sowie eine Karte mit allen EWE-Ladestationen befindet sich im Handschuhfach. Bei Abgabe muss das Auto wieder zu der Station zurück, von der es kam, und an die Ladestation mit dem Kabel im Kofferraum angeschlossen werden. Der Schlüssel kommt wieder ins Handschuhfach und die Karte verriegelt schließlich das Auto von außen. Die Bezahlung erfolgt per SEPA-Lastschriftmandat. Die Fahrten werden jeweils im Folgemonat abgebucht.
"Für eine Stunde zahlt der Fahrer 5,99 Euro", sagt Delfs. 300 Kilometer sind in dem Preis mit inbegriffen. Für jeden weiteren gefahrenen Kilometer werden 15 Cent fällig. Für einen Tag kann das Auto für 35 Euro gemietet werden, für den Folgetag für 32 Euro. Bei einer Monatsmiete für 599 Euro sind 833 Kilometer inklusive. "Falls der Kunde im Stau steht oder einen Unfall hatte, ist auf der Rückseite der E-Car-Sharing-Karte eine Notfallnummer", so Delfs weiter.
Die beiden Fahrzeuge sind erst einmal für zwei Jahre geleast. Je nachdem wie gut das neue Carsharing-Projekt angenommen wird, kann der Leasing-Vertrag verlängert und ein weiteres Fahrzeug hinzugeholt werden. Auch bei Viebrockhaus wird es demnächst ein Carsharing-Auto geben, das auf dem Parkplatz am Grashofweg seinen Platz findet. Dieses Elektroauto soll während der Arbeitszeit für Mitarbeiter zur Verfügung stehen, nach 17 Uhr kann die Allgemeinheit das Auto nutzen, so Vorstandsmitglied von Viebrockhaus Wolfgang Werner.

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