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Grünabfall frei Frontlader: Neue Grüngut-Sammelstelle in Ahlerstedt

Michael Stenzaly (v.re.) und Peter Prange helfen Harry Witkowski, die Abfallsäcke zu entleeren. Ole Christiansen freut sich, dass alles gut läuft
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jd. Ahlerstedt. Jede Menge Moos - und auch sonst war viel los: So lautet das Kurzfazit für den ersten Öffnungstag der neuen Grüngut-Sammelstelle in Ahlerstedt. "Wir hatten gut zu tun", berichtet "Platzwart" Dirk Augustin, der mit seinen zwei Kollegen Michael Stenzaly und Peter Prange die angelieferten Gartenabfälle entgegengenommen hat. Im Schnitt rollte alle zwei bis drei Minuten ein Wagen an - vollbeladen mit Gehölzschnitt, Sträuchern und altem Laub. Viele kamen auch mit einem Hänger, um das "Grünzeug" abzuliefern. "Die Leute brachten massenweise Moos", berichtet Augustin. Etliche Gartenbesitzer müssen die ersten Sonnenstrahlen bereits zum Vertikutieren ihres Rasens genutzt haben.

In Ahlerstedt leistet das Team von Dirk Augustin einen Service, den es anderswo nicht gibt: Sie packen tüchtig mit an, um Kofferraum oder Hänger zu entladen. Wer seine Gartenabfälle nicht in Säcken verstaut hat, kann sie gleich in die Schaufel werfen, mit der Augustin zwischendurch immer wieder das Gestrüpp in den beiden bereitgestellten Großraum-Containern zusammenschiebt. Grünabfall-Entsorgung frei Frontlader: Auch das ist in dem kleinen Obolus enthalten, der auf dem Platz kassiert wird.

Die Gebühren gehen an den Landkreis. Der wiederum bezahlt davon den Maschinenring Stade, der den Platz in dessen Auftrag betreibt. "Wir haben jetzt kreisweit sieben solcher mobilen Sammelstellen für Grüngut. Wir transportieren den eingesammelten Grünschnitt dann zur Firma Meyer in Wischhafen, die die Entsorgung übernimmt", berichtet Maschinenring-Geschäftsführer Ole Christiansen. Er war zur Eröffnung des Ahlerstadter Platzes am vergangenen Samstag vor Ort, um sich selbst ein Bild davon zu machen, wie es läuft. "Ich bin zufrieden", meint Christiansen. Die befürchteten langen Staus vor der Annahmestelle seien ausgeblieben.

Darüber freute sich auch Harry Witkowski: Der Steuerexperte des Kreisbauernverbandes findet es toll, dass der Landkreis in Kooperation mit den Landwirten und der Gemeinde den Platz im Ahlerstedter Industriegebiet am Klethener Weg eingerichtet hat: "Ich musste sonst ganz nach Harsefeld fahren, um meine Gartenabfälle loszuwerden. Vor dem dortigen Kompostierplatz stauten sich die Fahrzeuge regelmäßig auf mehreren hundert Metern Länge." In Ahlerstedt konnte er gleich vorfahren und abladen: "Ich hoffe, dass es auch künftig so bleibt."

Witkowsky bringt auch gleich einen Verbesserungsvorschlag an: "Es wäre besser, den Platz statt einmal im Monat in Zukunft wöchentlich, zumindest aber alle 14 Tage zu öffnen. Gerade in der Gartensaison nimmt die Grünabfall-Menge zu. Das möchten die Leute nicht wochenlang hinter ihrem Haus lagern."

• Die mobile Grüngutsammelstelle in Ahlerstedt, Klethener Weg, hat an jedem ersten Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Michael Stenzaly (v.re.) und Peter Prange helfen Harry Witkowski, die Abfallsäcke zu entleeren. Ole Christiansen freut sich, dass alles gut läuft
Peter Prange (li.) und Michael Stenzaly (re.) packen mit an 
beim Entladen  Fotos: jd
Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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