Harsefeld erhöht die Eintrittspreise

Eislaufen wird teurer: Die Eintrittspreise werden erhöht  Foto: Martin Elsen
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Besucher von Bädern und Eishalle zahlen mehr

jd. Harsefeld/Ahlerstedt. Es gibt so gut wie keine öffentliche Freizeiteinrichtung, die sich kostendeckend betreiben lässt. Das ist auch in der Samtgemeinde Harsefeld nicht anders. Dort werden die Eissporthalle sowie das Freibad und die Ahlerstedter Kleinschwimmhalle in diesem Jahr unterm Strich ein Defizit von rund 700.000 Euro einfahren. Um das Minus ein wenig zu verringern, ist vorgesehen, die regulären Eintrittspreise im Durchschnitt um rund fünf Prozent anzuheben. Die Preiserhöhung soll vom Samtgemeinderat auf seiner Sitzung am Donnerstag, 21. März, um 19 Uhr im Rathaus beschlossen werden.

In der Eissporthalle wird das normale Ticket ab der kommenden Saison 3,90 Euro statt 3,70 Euro kosten, Kinder und Jugendliche zahlen dann 2,70 Euro statt 2,60 Euro. Höher fallen die Preisanhebungen bei den Saisonkarten (zwölf bis 17 Prozent) und den Zehnerkarten (14 Prozent) aus. Besucher des Freibads müssen künftig 3,40 Euro statt 3,20 entrichten. Der ermäßigte Tarif für unter 18-Jährige wird auf 2,20 Euro statt 2,10 Euro festgesetzt. Die Preiserhöhungen für die Saison- und Zehnerkarten sind mit rund fünf Prozent deutlich geringer als bei der Eissporthalle. Ähnliches gilt für das kleine Ahlerstedter Schwimmbad. Dort wird künftig 2,70 Euro statt 2,60 Euro als normaler Eintritt erhoben. Kinder und Jugendliche zahlen dann 2,20 Euro statt 2,10 Euro.

Eine gravierende Änderung wird es bei den Familienkarten für die Eissporthalle und das Freibad geben. Diese ermäßigten Eintrittskarten sind künftig nur noch im Vorverkauf erhältlich. Der Grund: An der Kasse gab es in der Vergangenheit häufig Ärger, weil Personen das Familienticket in Anspruch nahmen, obwohl sie gar nicht dazu berechtigt waren. Als Familien gelten laut der Gebührenordnung für die Harsefelder Freizeiteinrichtungen Ehepaare, in eheähnlicher Gemeinschaft lebende Paare in einem gemeinsamen Haushalt, gleichgeschlechtliche Paare in einem gemeinsamen Haushalt oder alleinstehende Personen mit Kindern im Alter von bis zu 17 Jahren.

Da es wiederholt Betrugsversuche gab, Besucher immer wieder diskutieren wollten, warum die Familienkarte beispielsweise nicht für Großeltern oder Onkel und Tante gilt, und deswegen sogar das Kassenpersonal beschimpft wurde, hat die Verwaltung nun die Notbremse gezogen und will dieses Angebot mit Ausnahme des Vorverkaufs streichen.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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