Kurzfilm vom Filmproduzent Thomas Peters feiert Premiere im Harsefelder Kino-Hotel Meyer
Vorhang auf und Film ab

Einmal auf dem roten Teppich stehen: Die Crew des Kurzfilmes "Die Parkbank" mit 
Thomas Peters (Mitte) Foto: sc
  • Einmal auf dem roten Teppich stehen: Die Crew des Kurzfilmes "Die Parkbank" mit
    Thomas Peters (Mitte) Foto: sc
  • hochgeladen von Saskia Corleis

sc. Harsefeld. "Leinwand ist unser Leben", sagt der Filmproduzent, Regisseur und Schauspieler für nicht kommerzielle Filme, Thomas Peters (60), bevor sein neuester Kurzfilm "Die Parkbank" im Harsefelder Kino-Hotel Meyer Premiere feiert. Cast und Crew sind extra für die erste Vorführung ihres Filmes in den Geestort gereist und durften, wie es sich für Filmschauspieler gehört, über den roten Teppich schreiten.

Eine Parkbank mitten im Stadtpark - was passiert dort eigentlich von morgens bis abends? Diese Frage stellte sich Thomas Peters zusammen mit seinen Söhnen Christoph (25) und Christian (21), die beide selber ambitionierte Schauspieler sind und die Hauptrollen im Film besetzen, und erarbeitete gemeinsam mit ihnen ein Drehbuch über diese Thematik. Herausgekommen ist ein 26 Minuten langer lustiger Episoden-Kurzfilm.

In der Komödie ist eine Parkbank als zentraler Ort zu sehen, an dem sich die gesamte Handlung abspielt. Elf Szenen zeigen, wie Alt und Jung dort spazieren gehen und eine kurze Verschnaufpause machen, Jogger unterwegs sind, ein Obdachloser die Parkbank zu seinem Schlafplatz macht und von einem besseren Leben träumt, Menschen sich streiten und krumme Geschäfte dort abgewickelt werden. Sogar ein Bankräuber auf der Flucht schaut kurz vorbei. Und auch bei einem ersten Date ist die Parkbank als Hauptort mit von der Partie.

Gedreht haben die 16 Darsteller im Forst Rosengarten/Sieversen. Drei Tage lang dauerten die Filmarbeiten, so Thomas Peters. Doch auch ein zehn Stunden langer Drehtag hielt die Crew nicht davon ab, Spaß an dem Projekt zu haben.
Da es sich bei dem Kurzfilm um ein Low/No-budget-Vorhaben handelt - der Film wird mit wenigen Mitteln aus eigener Tasche finanziert und die Schauspieler bekommen in der Regel keine Gage - wurden Laien-Darsteller zur Umsetzung des Drehbuches ausgewählt. Sehr zufrieden ist der Regisseur mit seinen Schauspielern. "Sie waren immer mit Begeisterung dabei", lobt Peters. Nach der Premiere gab es für alle am Projekt Beteiligten eine DVD des Filmes. Auch die Post-Produktion wie Schnitt und Musik machte Peters mit seinen Söhnen selbst. Zirca 30 Stunden saßen die drei daran.
Mit dem neuen Kurzfilm hat der erfahrene Filmemacher Peters viel vor: Auf verschiedenen Filmfestivals will er "Die Parkbank" einreichen und an Wettbewerben teilnehmen. Ob der Streifen allerdings noch einmal in Harsefeld zu sehen sein wird, weiß Peters noch nicht. "Das muss sich ergeben."

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