Corona-Pandemie verändert Kaufverhalten
Nutzpflanzen gehören zu den Verkaufsschlagern im Gartencenter

Klaus Tobaben präsentiert den Verkaufsschlager neben den Nutzpflanzen: Sommerblumen
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  • Klaus Tobaben präsentiert den Verkaufsschlager neben den Nutzpflanzen: Sommerblumen
  • Foto: Gartencenter Tobaben
  • hochgeladen von Jaana Bollmann

jab. Harsefeld. Die Sonne scheint, die Temperaturen sind oftmals schon angenehm, der Garten ruft. Gut, dass die Gartencenter im Landkreis nach kurzer Zeit der Schließung wegen Corona wieder geöffnet haben dürfen. Besonders gefragt seien derzeit Nutzpflanzen, z.B. Tomaten und Kräuter, verrät Gartencenter-Inhaber Klaus Tobaben aus Harsefeld.

Mit seinem Abhol- und Lieferservice konnte das Gartencenter Tobaben die Schließung überbrücken. Doch nun läuft alles wieder seinen gewohnten Gang - fast zumindest. Vor dem Eingang gibt es eine Station für die Kunden, um ihre Einkaufswagen zu desinfizieren. Im Gartencenter wird auf den vorgegebenen Mindestabstand geachtet. "Als wir wieder öffnen durften, hatten wir zunächst Bedenken. Es waren auch viele Kunden da, doch alle hielten sich an die Vorgaben und die Mitarbeiter mussten nicht eingreifen", so Tobaben. Zudem hatten sie auf mehr als 4.000 Quadratmeter Verkaufsfläche genügend Ausweichmöglichkeiten. Inzwischen habe sich der Andrang auch wieder normalisiert.

April und Mai seien die wichtigsten Verkaufsmonate, meint Tobaben. "Die Menschen wollen etwas tun: Nachdem drinnen der Frühjahrsputz erledigt ist, sind nun der Balkon und Garten dran." Die Kunden hatten eine Woche Nachholbedarf, ihre Sommer- und Gemüsepflanzen zu kaufen. Allerdings stellt Tobaben dabei einen Trend fest: "In unsicheren Zeiten steigt die Nachfrage nach Nutzpflanzen zur Selbstversorgung." Dabei seien neben Kräutern und den klassischen Gemüsepflanzen wie Tomaten auch Obstgehölze wie Apfelbäume und Beerensträucher gefragt. Und hier könne man sogar schon in diesem Jahr mit einer kleinen Ernte rechnen, so Tobaben.

"Die Menschen möchten es sich in dieser schwierigen Zeit zuhause sicher und schön machen", erklärt Tobaben sich den Trend zur Selbstversorgung. Da würden dann bunte Paletten mit mehreren Gemüsepflanzen gekauft. So kam es dann auch schon mal zu leeren Tischen in der Gemüseabteilung, da die Lieferanten bei den vielen Bestellungen gar nicht mehr hinterherkamen. Nun habe sich die Lage aber wieder entspannt, meint Tobaben.

• Auch andere Unternehmen merken in der derzeitigen Situation eine Änderung beim Kaufverhalten ihrer Kunden. Mehr dazu gibt es am kommenden Samstag im WOCHENBLATT.

Klaus Tobaben präsentiert den Verkaufsschlager neben den Nutzpflanzen: Sommerblumen
Vor dem Eingang können Kunden ihren Einkaufswagen desinfizieren
Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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