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Fröhliches und geselliges Biertrinken für Harsefeld

Mit viel Spaß probierten sich die Tester durch die Biere Foto: jab
Stadtmarketing und Arbeitskreis treffen sich zur gemeinsamen Bierverkostung / Favorit steht fest

jab. Harsefeld. Feuchtfröhlich ging es zu, als der Arbeitskreis der Harsefelder Festwoche beim Biertasting verschiedene Biere einem intensiven Geschmackstest unterzog. Anlass für die Verkostung war die Frage, welche Geschmacksrichtung das Harsefelder Festjahr-Bier haben soll, das extra für die Feierlichkeiten im Sommer gebraut wird.

Bereits im Mittelalter wurde in Harsefeld im einstigen Kloster Bier gebraut. Und wenn sich eine Tradition für die anstehenden Feiern im 1.050. Jubiläumsjahr eignet, dann wohl diese. Die Tester trafen sich in geselliger Runde und hatten einige Flaschen Gerstensaft in der Tasche.

Zu Klosterzeiten war man sehr experimentierfreudig, denn gemischt wurde mit verschiedenen Kräutern, erzählt May-Britt Müller vom Stadtmarketing. Die Herstellung des Bieres übernehmen aber heutzutage nicht mehr die Harsefelder selbst. Den Auftrag für das Brauen hat Hamburgs einzige Bio-Brauerei "Wildwuchs" übernommen. Diplom-Braumeister und Biersommelier Fiete Matthies steht in engem Kontakt zum Arbeitskreis und hat die ruhmreiche Aufgabe, die Festwoche mit ausreichend "Flüssigbrot" zu versorgen.

Insgesamt acht Biere wurden am Testabend verkostet - mit ganz unterschiedlichen Meinungen. Die Herren waren eher von den bitteren bzw. herberen Sorten überzeugt, die Frauen hingegen konnten auch den sanfteren Bieren etwas abgewinnen. Das Bier sollte auf jeden Fall "festkompatibel" sein, sind sich alle Tester einig. Es muss also möglichst vielen schmecken und sich auch für ein bis zwei Gläser mehr eignen - süffig muss es sein.
Nach der ersten Runde schied bereits die Hälfte der Biere aus. Nach einer kurzen Diskussion und dem erneuten Probieren einiger Favoriten stand dann aber ziemlich eindeutig das Ergebnis fest. Das Festbier soll in die Richtung des "Zwickl" Kellerbieres gehen.

Wie das Bier letzten Endes schmecken wird, kann allerdings noch niemand sagen. Die Zubereitung liegt in der Hand des Braumeisters, der jetzt im März mit dem Brauen nach den Geschmacksvorgaben der Tester loslegt. In zwei Monaten kann dann die erste Probe erfolgen.

Der Name für das Harsefelder Bier ist noch streng geheim und wird später vom Arbeitskreis bekannt gegeben. Verkauft wird es in der Festwoche auf den verschiedenen Veranstaltungen. Aber auch einige Restaurants und Supermärkte des Fleckens haben schon ihr Interesse angemeldet.