Unter Druck kühlen Kopf bewahren
Die Feuerwehr Appel ist nicht nur auf ihre Wettbewerbsgruppe stolz

Die Wettbewerbsgruppe der Feuerwehr Appel
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  • Die Wettbewerbsgruppe der Feuerwehr Appel
  • Foto: Meyer / Feuerwehr Appel
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tw/nw/bim. Appel. Insgesamt 8.052 Stunden, davon 253 Einsatzstunden, absolvierten die engagierten aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Appel im vergangenen Jahr. Denn Leistung wird in dieser Gemeinschaft großgeschrieben.
Vor allem in der Wettbewerbsgruppe. Diese misst sich regelmäßig im Leistungsvergleich, in dem drei Module auf Zeit und richtige Ausführung geprüft werden. Modul A besteht aus einem Löschangriff. Das Ziel, die erfolgreiche Bekämpfung eines angenommenen Brandes, ist vorgegeben, der Weg dorthin ist den Gruppen jedoch freigestellt. Neben der Zeit fließt unter anderem die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften mit in die Bewertung ein. In Modul B muss die Gruppe eine Wasserentnahmestelle aus offenem Gewässer herrichten. Auch hier geht es neben der Schnelligkeit um ein den Feuerwehrdienstvorschriften entsprechendes Vorgehen. Und Modul C ist ein Geschicklichkeitsparcours für Feuerwehrfahrzeuge. Mit dem Blick auf die Stoppuhr werden das Durchfahren einer Engstelle vorwärts und rückwärts sowie das punktgenaue Rangieren von den Wertungsrichtern beurteilt.
Neben der Wettbewerbsgruppe ist die Freiwillige Feuerwehr Appel besonders stolz auf ihren Fuhrpark. Dieser wurde unter anderem 2017 um ein MLF (Mittleres Löschfahrzeug) erweitert.
"Nur" gut ausgerüstet und regelmäßig erfolgreich im Leistungsvergleich zu sein, ist für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr jedoch nicht genug. Um noch besser auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, haben die Atemschutzgeräteträger der Gruppe 2019 unter realen Bedingungen trainiert. Zum Glück nicht in einem Einsatz, sondern in einer Brandgewöhnungsanlage, die in Appel extra für Übungszwecke aufgebaut wurde. Dies gab den Feuerwehrleuten die Chance, einen Durchgang in einer 600 Grad heißen Anlage mit undurchsichtigem dichten Rauch zu absolvieren. Denn Atemschutzgeräteträger müssen nicht nur körperlich fit sein, sondern auch in Stresssituationen einen kühlen Kopf bewahren.

Weitere wichtige Fakten auf einen Blick:
Leitung:
Ortsbrandmeister: Arne Gewert
Stv. Ortsbrandmeister: André Sieler
Mitglieder:
Aktiver Dienst: 47
Jugendfeuerwehr: 14
Alters- und Ehrenabteilung: 9
Förderverein:
75 Mitglieder
Ehrenzeichen:
Oberfeuerwehrmann Horst Riggers,
lanjährige Mitgliedschaft
LFV (40 Jahre) im Landes Feuerwehrverband
Hauptfeuerwehrmann Jürgen
Meyer, Niedersächsisches
Ehrenzeichen (40 Jahre)

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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