Achtern Schünen
Kindertagesstättenbau in Hollenstedt im Zeit- und Kostenrahmen

Vor dem Kita-Neubau (v. li.): Hollenstedts Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers, Bauherr Daniel Heins 
von der Verwaltung, Projektleiter Eric Schecken und Architekt Martin Menzel
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  • Vor dem Kita-Neubau (v. li.): Hollenstedts Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers, Bauherr Daniel Heins
    von der Verwaltung, Projektleiter Eric Schecken und Architekt Martin Menzel
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bim. Hollenstedt. Mancher Karton muss noch ausgepackt, die Außenanlagen müssen noch gestaltet werden. Aber einige Kinder der Pinguin-, Maulwurf- und Affengruppe haben "ihre" Räume in dem Neubau der Hollenstedter DRK-Kindertagesstätte Achtern Schünen bereits erobert. Samtgemeinde und Architekturbüro freuen sich über die zeit- und kostengerechte Fertigstellung des gelungenen Bauprojektes.
Der barrierefreie Neubau bietet 75 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren in drei Elementargruppen Platz.
Alles begann mit den "Estezwergen"
Die DRK-Krippe "Estezwerge" im benachbarten Gebäude auf dem insgesamt 6.000 Quadratmeter großen Grundstück war bereits im Jahr 2013 - auf der damals noch komplett freien Fläche - mit zwei Gruppen gestartet. 2017 wurden zwei weitere Krippengruppen in Betrieb genommen. Alle Kinder teilen sich demnächst - durch einen Zaun getrennt - das 1.600 Quadratmeter große Außenspielgelände.
Die hell gestalteten Gruppenräume der neuen Kita sind jeweils mit Empore und Rückzugsecke gestaltet, verfügen über eine Tür zum Außengelände und eine kleine Terrasse. Jede Gruppe hat ihren eigenen Sanitärbereich. "Auch im Waschraum gibt es eine Tür, damit die Kinder, wenn sie von draußen dreckig hereinkommen, bei Bedarf gleich sauber gemacht werden können", erläutert Architekt Martin Menzel. Außerdem gibt es u.a. einen Mehrzweckraum, Lagerraum, Leitungsbüro und Personalraum sowie eine Küche mit Anliefermöglichkeit.
Finanzrahmen unterschritten
Trotz der allgemeinen Baukostensteigerungen wird der veranschlagte Finanzrahmen von 1,5 Millionen Euro für die reinen Baukosten um ca. 80.000 Euro unterschritten, und trotz der Corona-Krise hat sich der Fertigstellungstermin nur um rund sechs Wochen verzögert. "Bei einer solch großen Baumaßnahme ist das verschmerzbar", sagt Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers. "Die Zusammenarbeit mit den beteiligten Firmen hat super geklappt", lobt Daniel Heins von der Verwaltung, der die Arbeiten als Bauherr begleitete.
In der vergangenen Woche konnten die Kinder aus den Containern in den Neubau umziehen. "Das verlief erstaunlich problemlos, ganz ohne Hektik und obwohl noch einige Bauarbeiter herumwuselten", hat Daniel Heins beobachtet.
Die Container sollen im Juli abgebaut und in Appel weiter genutzt werden, wenn die Kita in Appel-Grauen um eine zweite Elementargruppe erweitert wird.
Wegen der Corona-Auflagen muss auf eine Einweihungsfeier des Kita-Neubaus verzichtet werden. "Aber die wird nachgeholt", verspricht Bürgermeister Albers.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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