27. Kreisjugend-Feuerwehrzeltlager in Jesteburg
1.700 junge Leute sind dabei
- Ordentlich was los: Das Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager ist gerade in Jesteburg aufgebaut
- Foto: KJF LK Harburg
- hochgeladen von Gabriele Poepleu
Pünktlich zur Eröffnung des diesjährigen Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlagers machte der Regen eine Pause. Kreisjugend-Feuerwehrwart Eike Rohte freute sich, neben den über 1.700 Teilnehmern viele Gäste aus Politik, Feuerwehrwesen und Sponsoren begrüßen zu dürfen.
Zwei Jahre lang war diese Großveranstaltung vorbereitet worden. Die Feuerwehr Jesteburg konnte ebenso wie der Gelände-Pächter Arne Kröger überzeugt werden, dass das Zeltlager an der Lüllauer Straße gut platziert ist. Es folgte im vergangenen November sogar ein intensives Vorbereitungsseminar, um die notwendigen Weichen zu stellen.
Inzwischen gaben sich - es ist Kommunalwahlkampf - auch viele Politiker die Klinke in die Hand: Aus dem niedersächsischen Landtag wurden Nadja Weippert (Grüne), Jan Bauer (CDU) und André Bock (CDU) gesehen, Jesteburgs stellvertretende Samtgemeinde-Bürgermeisterin und Bürgermeister-Kandidatin der CDU Julia Reese und der Ortsbürgermeister Udo Heitmann (SPD) waren da, Landrat Rainer Rempe, ebenso Kreisbrandmeister Jörn Petersen und Gemeindebrandmeister Martin Ohl.
Den feierlichen Rahmen der Lagereröffnung nutzte Rohte, um drei verdiente Helfer mit der neuen Auszeichnung „Helfende Hand“ zu würdigen: Andreas Nimmerjahn aus Fliegenberg/Rosenweide sowie Ingrid und Wolfgang Sänger aus Frankfurt/Oder. Mit dem Ehrenzeichen der Niedersächsischen Kinder- und Jugendfeuerwehr wurden Sascha Kirstein aus Helmstorf sowie der Ortsbrandmeister der gastgebenden Wehr Jesteburg Fabian Börke für ihre jeweiligen besonderen Verdienste um das Jugendfeuerwehrwesen geehrt.
Timo Petersen aus Wulfsen bekam die Florianmedaille der Niedersächsischen Kinder- und Jugendfeuerwehr und Marcel Uhlenbrock aus Jesteburg die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber für ihr mehrjähriges Engagement. Die höchste Auszeichnung im Deutschen Jugendfeuerwehrwesen – die Ehrennadel in Gold – wurde Jan Peters aus Brackel als Anerkennung für sein stetes vorbildliches Handeln um die Belange der Jugendfeuerwehr verliehen.
Eine Woche lang haben die Organisatoren für die Jugendlichen ein vielfältiges Programm organisiert: Nachtmarsch, kleine Turnierspiele wie Fußball, Völkerball und ein Orientierungsmarsch, dazu Lagerdienste lassen keine Langeweile aufkommen und machen die Nachwuchsfeuerwehrleute fit für ihre zukünftigen Aufgaben. Für die Freizeit war zusätzlich eine so genannte Spielefabrik aufgebaut. Dort konnte man Kisten stapeln, klettern und vieles mehr. 270 Kinder bereiteten sich außerdem auf ihre Prüfung für die Leistungsspange am Freitag vor. Ergebnisse lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor.
Das Angebot am Mittwoch, sich über das Lagerleben zu informieren, wurde wiederum von Nadja Weipert, aber auch von vielen Eltern und Nachbarn und weiteren Gästen gern genutzt. Seit geraumer Zeit ist es Tradition, dass an diesem Tag auch verschiedene Handwerksbetriebe und Behörden vor Ort sind, um den Jugendlichen verschiedene Berufsbilder vorzustellen. „Eine sehr gute Gelegenheit, um die ersten Kontakte für eventuelle Ausbildungsverträge oder Praktika zu knüpfen“, erläuterte Rohte.

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