Freibad-Comeback in Jesteburg

Die Sanierungsarbeiten am Jesteburger Freibad laufen auf Hochtouren. Die Wiedereröffnung ist für den 19. Mai geplant
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Sanierungsmaßnahmen bald abgeschlossen, aber das Fachpersonal fehlt.

mum. Jesteburg. Noch sieht es nach Baustelle aus, aber die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen im Jesteburger Freibad werden demnächst abgeschlossen sein. Insgesamt investiert Jesteburg 250.000 Euro.
Wie berichtet, wurde voriges Jahr die komplette Saison abgesagt, um mit den eingesparten Haushaltsmitteln dringend notwendige Reparaturen durchzuführen. "Außerdem war der Fliesenleger, der per Gerichtsbeschluss zur Instandsetzung der von ihm mangelhaft ausgeführten Beckenkopfverfliesung verpflichtet worden war, bereits vor dem geplanten Saisonstart wetterbedingt in zeitlichen Verzug geraten", so Carola Boos, Mitglied des Vorstands "Unser Freibad Jesteburg".
Inzwischen ist aber einiges passiert: Der Kiosk wurde neben den Eingangsbereich verlegt und die Fenster wurden - bis auf wenige Ausnahmen - am ganzen Gebäude erneuert. Die vom Landkreis beanstandete Schmutzwasserleitung wurde neu verlegt und statt der maroden Durchschreitebecken gibt es nun gepflasterte Mulden, an denen demnächst die neuen Edelstahlbrausen installiert werden. Im Gebäude erhält der Eingangsbereich in Kürze einen neuen Fußbodenbelag, danach werden das Drehkreuz, der Kassenautomat und ein neuer Empfangstresen aufgebaut. Durch die Grundrissänderung für den neuen Kiosk ist auch ein neuer Zugang zum Außengelände entstanden. "Auch das ist eine Verbesserung", so Boos. Derzeit wird auf der Liegewiese wieder Rasen eingesät und wenn der Förderverein zu den Arbeitseinsätzen anrückt, wird das Freibad endgültig fit gemacht für das große Comeback.
Allerdings bereitet eine Sache der Gemeinde und dem Förderverein Bauchschmerzen: Auf die Stellenausschreibungen für einen zweiten Fachangestellten und weitere Badeaufsichten gab es nur wenige Bewerbungen. "Die Anstellung eines stellvertretenden Fachangestellten ist zur Unterstützung des Badleiters Henning Schöttler angedacht", so Boos. Nun habe die Gemeinde mitgeteilt, dass dieser Posten nach der ersten Stellenausschreibung nicht besetzt werden konnte. "Sollte sich auch nach der erneuten Ausschreibung kein geeigneter Kandidat finden, wird es eng und das Freibad steuert auf eine Sechs-Tage-Woche zu."
Ein Badebetrieb mit Öffnungszeiten von 8 bis 20 Uhr an sieben Tagen in der Woche - wie es bis zum vorzeitigen Saisonende 2017 üblich war - konnte nur deswegen stattfinden, weil mit Hermann Rensch ein Stellvertreter vorhanden war. "Der befindet sich aber in seinem wohlverdienten Ruhestand", sagt Boos.
Der Förderverein hat in der vergangenen Woche per Newsletter und Facebook informiert und auf die erneuten Stellenausschreibungen der Gemeinde hingewiesen. "Daraufhin gab es kurzfristig zwei Vorstellungsgespräche", sagt Boos. "Dieser Trend hält hoffentlich weiter an." Ziel sei es, mit möglichst vielen Aufsichten flexibel auf die Bedarfe reagieren zu können. Deswegen gilt weiter: Wer sich berufen fühlt oder jemanden kennt, der für diese Aufgaben geeignet ist, bewirbt sich direkt bei der Gemeinde Jesteburg (www.jesteburg.de/im-rathaus/verwaltung/jobs/). Weiterhin will der Förderverein bei noch fehlender Qualifikation als Badeaufsicht - man benötigt das deutsche Rettungsschwimmerabzeichen in Silber und einen Erste-Hilfe-Kursus - die Kosten der Ausbildung übernehmen.
Die gute Nachricht ist, dass bereits ein neuer Pächter für den Kiosk gefunden werden konnte.
Ein Termin für die große Wiedereröffnung wurde bereits festgelegt. Am Sonntag, 19. Mai, startet die Saison. Der Termin wurde von der Gemeinde bewusst spät gewählt.

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Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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