Party für den guten Zweck

Sophie Streichert (2. v. re.) war für die Organisation 
verantwortlich und hatte Geburtstag
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  • Sophie Streichert (2. v. re.) war für die Organisation
    verantwortlich und hatte Geburtstag
  • Foto: Melina Sauermann
  • hochgeladen von Sascha Mummenhoff

500 Besucher feierten am Samstag "Rock für Tschernobyl" auf der "Naturbühne". 

mum. Jesteburg.
Respekt vor diesem Engagement! Am Samstag hatte die Evangelische Jugend der St. Martins-Kirche zum achten Mal zum Benefizkonzert "Rock für Tschernobyl" auf die "Naturbühne" eingeladen. Und das, was die etwa 30 Helfer im Alter zwischen 13 und 19 Jahren da auf die Beine gestellt haben, konnte sich wirklich sehen lassen. Die Jugendlichen haben das komplette Event in Eigenverantwortung organisiert - unter anderem die Auswahl der Bands, die Finanzen, das gastronomische Angebot und auch das Marketing.
Die Planung in diesem Jahr lief unter der Leitung von Sophie Streichert. Sie feierte am Samstag übrigens ihren 19. Geburtstag - quasi auf der Bühne. Mehrere Monate war Streichert gemeinsam mit sechs weiteren Jugendlichen mit der Organisation beschäftigt. Die drei Bands, der Grill, Pommes, Waffeln, Eis, Getränkewagen und Infostand - all das musste koordiniert werden. Zusätzlich gab es auch noch eine Tombola. Die Hauptpreise der Tombola wurden freundlicherweise von zahlreichen lokalen Geschäften und Dienstleistern gespendet. "Dank kleinerer Preise hat wieder jedes Los gewonnen", so Sprecherin Emma von der Lieth. Sie geht davon aus, dass etwa 500 Besucher die Veranstaltung besucht haben.
Bei den Bands gab es dieses Jahr gleich zwei Wiederholungstäter: "OIC", die bereits 2016 unglaublich gut bei den Zuschauern angekommen sind, sowie "Public Blackout", die sogar schon zum dritten Mal dabei waren, brachten das Festival-Gelände zum Kochen. Als Top-Act hatten die Organisatoren "JOMO" verpflichtet. "Er stammt aus Hamburg und steht für eine Kombination aus Rap, Indie-Rock, Hip-Hop", so von der Lieth. "Wir sind dankbar für alle, die hier waren und für den guten Zeck gegessen, getrunken oder gespendet haben." Außerdem dankte von der Lieth allen Helfern und den Musikern für ihren Einsatz.
Wie viel Geld zusammengekommen ist, steht noch nicht fest. Das Ergebnis wird aber veröffentlicht. Die gesamten Einnahmen kommen den Gastkindern aus Weißrussland zugute, die demnächst vier Wochen bei hiesigen Gastfamilien verbringen werden. Diese Aktion des Kirchenkreises Hittfeld ist auf Spendengelder angewiesen, um damit den Flughafentransfer, kleinere Ausflüge sowie einen Aufenthalt im Nordseebad Büsum zu ermöglichen.

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