mum. Jesteburg. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Jesteburg atmen auf! Am Donnerstagabend gab der Samtgemeinderat grünes Licht für den Neubau des Gerätehauses am Ortsausgang in Richtung Asendorf. Der Rat musste sich erneut mit dem Thema beschäftigen, weil die Kostenberechnung mit 3,85 Millionen Euro deutlich teurer ausfällt, als im Investionsbeschluss festgehalten war (3,38 Millionen Euro).
Gut eine Stunde diskutierten die Politiker, wen die Schuld an der Fehlplanung trifft. Für Helmut Lüllau (SPD, Bendestorf) hat das Architektenbüro „MRO“ nicht sauber gearbeitet: „Die Planungen laufen bereits seit zwei Jahren, da hätte man die Baukostensteigerung von vornherein berücksichtigen müssen.“ Bendestorfs Bürgermeister Hans-Peter Brink sieht die Verwaltung in der Pflicht: „Es ist erschreckend, dass im Vorfeld nur acht Erdproben genommen wurden. Für vergleichbare Projekte sind mindestens 25 üblich.“ Jetzt wurde bekannt, dass aufgrund des Baugrunds (Torflinsen) erhebliche Mehrkosten entstehen.
Der Rat beschloss, die Wache wie geplant zu bauen. Sollte allerdings die Ausschreibung ergeben, dass die Wache noch teurer wird, muss am Gebäude gespart werden. „Wir wollen auf jeden Fall unter vier Millionen Euro bleiben“, so Britta Witte (CDU, Jesteburg). Das ist allerdings gar nicht mehr möglich: Um an das Grundstück zu kommen, musste die Gemeinde bereits ein Haus für 285.000 Euro kaufen, das sich darauf befindet.
• Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der kommenden Mittwoch-Ausgabe.

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Feuerwehr-Neubau wird viel teurer - Jesteburger Samtgemeinderat muss über Mehrkosten in Höhe von etwa 450.000 Euro diskutieren

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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