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Blaulicht

Acht Täter überfallen Familie
Bewaffnete Bande auf der Flucht

tk. Stade. Eine mit Messer und Pistole bewaffnete Bande ist in der Nacht zu Sonntag in ein Haus in Stade-Bützfleth eingedrungen. Nachts gegen 3 Uhr klingelte es an einer Haustür in Bützfleth an der Flethstraße. Die Bewohnerin (54) öffnete und vermutlich acht dunkel gekleidete und bewaffnete junge Leute drängten sie sofort ins Haus zurück. Die Gewaltttäter suchten den Sohn (22) der Frau. Sie prügelten auf den jungen Mann ein und forderten Geld. Daraufhin wurden die Brüder (18 und 24) des...

  • Stade
  • 18.01.21

„Gegen die Kungelei!“ - Mit der „UWG Jes!“ hat sich eine neue Wählergemeinschaft konstituiert

Haben in Jesteburg eine neue Partei gegründet (v. li.): Sven Christiansen, Hansjörg Siede und Hans-Joachim Schelberg
  • Haben in Jesteburg eine neue Partei gegründet (v. li.): Sven Christiansen, Hansjörg Siede und Hans-Joachim Schelberg
  • Foto: Unabhängige Wählergemeinschaft Jesteburg
  • hochgeladen von Sascha Mummenhoff

"Wir engagieren uns frei von parteipolitischen Ideologien, Klientelpolitik und privatwirtschaftlichen Interessen", sagt Hansjörg Siede. Der Vorsitzende des kürzlich aufgelösten Jesteburger Bürgerforums lässt seiner Ankündigung jetzt Taten folgen. Siede hat gemeinsam mit weiteren Mitstreitern die Unabhängige Wählergemeinschaft Jesteburg - kurz "UWG Jes!" - gegründet. Sie wollen bereits zur Kommunalwahl im kommenden Jahr antreten. Siede: "Unser Ziel ist es, allen mit der derzeitigen Kommunalpolitik unzufriedenen Bürgern eine starke Stimme in den Ortsparlamenten zu verschaffen und dort den Finger in die Wunde zu legen."
Das Bürgerforum hatte sich bereits nach einem Jahr aufgelöst. Die Mitglieder wollten politische Entscheidungen im Ort mitbegleiten und für mehr Transparenz sorgen. Siede ist aber davon überzeugt, dass "in Jesteburg Politik überwiegend in nichtöffentlichen Sitzungen des Verwaltungsausschusses gemacht wird und das, was dort besprochen wurde, anschließend vom Gemeinde- und Samtgemeinderat lediglich abgenickt wird." Eine Bürgerbeteiligung werde in Jesteburg von den Parteien und der Verwaltung nicht gewünscht. Mit seiner neuen Partei will der Unternehmer das ändern. "Wir setzen auf die Erfahrungen der Alteingesessenen und den frischen Wind durch die Zugezogenen."

mum. Jesteburg. Das WOCHENBLATT hatte es bereits angekündigt - jetzt ist es amtlich: Einige Initiatoren des jüngst aufgelösten Bürgerforums Jesteburg haben mit weiteren Mitstreitern eine Wählergemeinschaft gegründet und wollen zur nächsten Kommunalwahl in der Samtgemeinde antreten. Die Unabhängige Wählergemeinschaft Jesteburg, die sich kurz „UWG Jes!“ nennt, wird von Hansjörg Siede als Vorsitzenden sowie Sven Christiansen und Hans-Joachim Schelberg als Stellvertretern angeführt. Die beiden Erstgenannten sind keine Unbekannten: Sie standen bereits dem Bürgerforum vor. Der Dritte im Bunde wohnt mit seiner Familie bereits seit 17 Jahren in Jesteburg und hat die Entwicklung des Ortes in diesen Jahren kritisch verfolgt.
Ziel der UWG sei es, allen mit der derzeitigen Kommunalpolitik unzufriedenen Bürgern eine starke Stimme in den Ortsparlamenten zu verschaffen und dort „den Finger in die Wunde zu legen“. „Die Resonanz auf unsere Neugründung ist groß“, freut sich Hansjörg Siede. „Wir führen bereits viele Gespräche - auch mit Jesteburgern, die durch ihr Engagement in Kultur, Kunst und Politik bereits bekannt sind und die sich uns anschließen wollen.“ Man sei zuversichtlich, eine interessante Liste von Kandidaten für die Kommunalwahlen im September 2016 aufstellen zu können. Ziel sei eine starke Fraktion, die sich ausschließlich für Jesteburg engagiert und nicht für Parteiinteressen und -karrieren und „erst recht nicht das eine oder andere gute Geschäft für Angehörige des örtlichen Klüngels im Auge hat“.
Die Jesteburger Wählergemeinschaft hat sich als Schwerpunkt die Konsolidierung der örtlichen Finanzen auf die Fahnen geschrieben. Dazu soll Jesteburg als lebenswertes Dorf mit überschaubaren Strukturen erhalten bleiben. „Wir wollen kein Klein-Buchholz werden“, so Schelberg. Regionale Kulturförderung und Unterstützung der traditionellen Vereine sei avantgardistischen Kunstprojekten von außerhalb, mit denen kaum jemand etwas anfangen könne, vorzuziehen. Und vor allem wolle man die mangelnde Transparenz kommunaler Entscheidungsprozesse und die als Kungelei empfundenen Vergaben von Fördermitteln, Zuschüssen, Baugenehmigungen und Grundstücken beenden.

Die „UWG Jes!“-Macher auf einem Blick:
• Hansjörg Siede (Jahrgang 1962), ist Unternehmer (Betriebswirt). „Ich bin seit 2004 stolzer Jesteburger und engagiere mich für Jesteburg, damit in Jesteburg Entscheidungen wieder mit Herz und Verstand getroffen werden.“ Seine Schwerpunktthemen sind: Finanzen, Ortsentwicklung sowie Kunst und Kultur.
• Sven Christiansen (Jahrgang 1964) ist Unternehmer (Diplom-Ingenieur). „Ich bin seit 2008 glücklicher Jesteburger und engagiere mich für Jesteburg, damit Politik in Jesteburg familienfreundlich bleibt.“ Seine Schwerpunktthemen sind: Ortsentwicklung, Schule und Bildung sowie Umwelt- und Klimaschutz.
• Hans-Joachim Schelberg (Jahrgang 1963) ist Professor. „Ich bin seit 1998 überzeugter Jesteburger und engagiere mich für Jesteburg, damit Jesteburg kein ‚Klein-Buchholz‘ wird.“ Seine Schwerpunktthemen sind: Umwelt, Wirtschaft und Finanzen.
• Mehr Informationen zur neuen Partei gibt es im Internet unter www.uwg-jesteburg.de.

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Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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