40 Musical-Studenten aus USA trainieren mit 400 Jorker Schülern
Jork: Fit für die Bühne

400 Schüler trainierten für ein Musical, angeleitet von amerikanischen Studenten
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  • hochgeladen von Alexandra Bisping

ab. Jork. Ein beachtenswertes Projekt stellte jüngst das Schulzentrum Jork auf die Beine: Mit rund 40 Musical-Studenten aus den USA, den "Young Americans", trainierten 400 Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen ein ca. eineinhalbstündiges Musical ein - in nur drei Tagen.

Der Workshop diente neben der kulturellen Begegnung zur Förderung zur Kreativität und zur Stärkung des Selbstvertrauens der Schülerinnen und Schüler. Zum Finale gab es eine Abschlussshow, in der alle ihr frisch erworbenes Können zeigten.
2015 hatte das Projekt erstmals an der Jorker Schule stattgefunden. Organisiert worden war es in diesem Jahr von den Lehrkräften Vera Brunnberg und Benjamin Lawes sowie engagierten Eltern, "ohne die wir das nie hätten stemmen können", sagt Benjamin Lawes.

"An einer Buxtehuder Schule hatte ich mal die Abschlussshow gesehen und war sofort begeistert davon", erzählt der Pädagoge. "Das Tolle ist: Die Studenten können so gut motivieren, dass alle mitmachen - sogar Jungs, die sonst niemals tanzen würden."
"Die Schüler werden in Gruppen aufgeteilt und proben getrennt", erläutert Vera Brunnberg. Es gebe auch singende Solisten, für die dann ein einziger Coach zuständig sei. "Anschließend gibt es eine Generalprobe, in der alle in der Sporthalle zusammenkommen." Da sich in der Halle nur 700 Personen gleichzeitig aufhalten dürfen und alleine 400 "Darsteller" in Aktion treten, wird die Abschlussshow sogar zwei Mal gezeigt.

Die Studenten kommen aus New York, der Workshop ist Teil ihrer Ausbildung. Um das Projekt finanzieren zu können, hatten motivierte Schüler schon Anfang des Jahres bei einem Spendenlauf ihre Runden gedreht. Insgesamt 20.000 Euro koste der Workshop, sagt Benjamin Lawes, 50 Euro pro Schüler. "Wir haben aber einen sehr engagierten Förderverein, der den Löwenanteil übernommen hat, sodass pro Kopf nur noch zehn Euro gezahlt werden mussten. Uns war es wichtig, dass es sich jeder Schüler leisten konnte, daran teilzunehmen."

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