Im DHL-Service-Nirvana gestrandet - Was ein Paketdienst Kundin erlebte

Martina Scheibel mit dem DHL-Paket, das sie so viel Nerven kostete
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  • hochgeladen von Mitja Schrader
Panorama
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Corona-Zahlen am 26. Januar im Landkreis Harburg
Inzidenzwert sinkt den dritten Tag in Folge

(lm). Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Harburg ist am heutigen Mittwoch, 26. Januar, erneut leicht gesunken. Am Vortag lag der Wert bei 1.274,5, heute bei 1.263,6. Am Mittwoch der Vorwoche zuvor belief sich der Inzidenzwert auf 976,9.  374 neue Corona-Fälle wurden heute vermeldet, 3.235 waren es in den vergangenen sieben Tagen. Die landesweiten Werte der Hospitalisierungsinzidenz (6,9 auf 7,3) und der Intensivbettenbelegung (4,9 auf 5,2 Prozent) sind dagegen angestiegen.  Seit Ausbruch der...

Panorama
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Corona-Warnapp
Was tun bei einer Begegnung mit erhöhtem Risiko?

(sv). Die Corona-Zahlen befinden sich seit Anfang des Jahres in einer steilen Aufwärtskurve. Durch die sich schnell verbreitende Corona-Variante Omikron schlägt vieler Orts nun die Corona-Warnapp häufiger aus und meldet Begegnungen mit niedrigem oder hohem Risiko. Aber was bedeuten die Risikowarnungen und was ist in einem solchen Fall zu tun? Das RKI erklärt die Meldungen folgendermaßen: Begegnung mit niedrigem Risiko"Zeigt die Corona-Warnapp ein 'niedri­ges Risiko' an und listet gleich­zeitig...

Panorama
Viele Pflegekräfte arbeiten am Rande ihrer Kräfte. Ab Mitte März gilt eine Impfpflicht - zunächst in Gesundheits- und Pflegeberufen

Dramatischeren Pflegenotstand suggerieren
Fake-Annoncen gegen die Impfpflicht

(bim). Bundesweit werden aktuell Anzeigenblätter mit Stellengesuchen von Pflegekräften überschüttet, die ungeimpft sind und ab Mitte März - dann soll die Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal gelten - angeblich nach neuen "Wirkungskreisen" und "Herausforderungen" suchen. So auch das WOCHENBLATT. Allerdings handelt es sich dabei offenbar um eine Kampagne von Impfgegnern. "Keine seriöse Krankenschwester würde eine solche Stellenanzeige schalten", erklärte eine medizinische Fachkraft dem...

Wirtschaft
Beim umstrittenen Thema Surfpark hielten sich die Stimmen von Befürwortern und Gegnern die Waage

Online-Voting im WOCHENBLATT
Leser-Umfrage zum Surfpark Stade: Fast ein Patt

jd. Stade. Dieses Bauprojekt bietet offenbar reichlich Diskussionsstoff: Beim geplanten Surfpark in Stade gehen die Meinungen auseinander. Das WOCHENBLATT wollte ein Stimmungsbild bei den Leserinnen und Lesern einfangen und richtete daher ein Online-Voting aus. Das brachte folgendes Ergebnis: 49 Prozent sprechen sich für einen Surfpark aus, 46 Prozent positionieren sich ganz klar dagegen. Der Aussage, dass der Surfpark nur gebaut werden soll, wenn bestimmte ökologische Kriterien eingehalten...

Wirtschaft
Die Beluga XL soll die Beluga ST ersetzen
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Die Beluga-Reihe
Airbus gründet kommerzielle Airline für XXL-Fracht

(sv). Sie ist zu einem gewohnten Anblick am Himmel über Stade geworden: Die Beluga im Anflug auf Finkenwerder. Vor fast 30 Jahren absolvierte die Airbus-Beluga-Reihe ihren Erstflug mit XXL-Frachten, nun sollen die bisher eingesetzten Beluga ST bis 2023 durch sechs größere Beluga XL ersetzt werden, die statt einem gleich zwei A350-Flügel transportieren können. Am Boden sollen die ausgemusterten ST-Flugzeuge jedoch nicht bleiben: Angesichts des wachsenden Nischenmarkts hat Airbus jetzt einen...

Politik
So sieht das Grobkonzept für das Eingangsgebäude für Gastronomie undden Eingangs-/Kassenbereich aus   Foto: Polyplan GmbH und Planungsbüro Kreikenbaum + Heinemann, Bremen

Baubeginn im August
Im August beginnt der Bau des Naturbades in Winsen

thl. Winsen. Im Mai 2024 soll das Naturbad im Eckermannpark fertig sein und kurz danach eröffnet werden. Diesen Fahrplan gab jetzt Angelina Gastvogel von der Stadtverwaltung in der Sitzung des des Ausschusses für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaften vor, die am Dienstagabend im Marstall stattfand. Gastvogel stellte dabei die Entwurfsplanung für das Bad vor, die nahezu komplett abgeschlossen ist. "Der Förderantrag beim Bund ist fristgerecht eingereicht worden, jetzt sind wir im...

Service

Zeitnahe Benachrichtigung nicht mehr möglich
Corona: Gesundheitsamt im Kreis Stade kommt nicht mehr hinterher

jd. Stade.  Die Corona-Fallzahlen im Landkreis Stade steigen weiter – und das Gesundheitsamt kommt nicht mehr hinterher. Eine zeitnahe Kontaktnachverfolgung bzw. Benachrichtigung von Personen, die positiv getestet wurden, ist seit dieser Woche nicht mehr möglich. „Wir schieben derzeit rund 1.000 Betroffene vor uns her, die wir nicht mehr – wie bisher üblich – binnen 24 Stunden angerufen haben“, sagt Landrat Kai Seefried. Die Masse der Infizierten sei einfach zu groß, um alle Fälle innerhalb...

Panorama
Auch während der Rastzeit vollführen die Kraniche ihre imposanten Tänze mit lauten trompetenartigen Rufen
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Vogelbestand im Aufwind
70 Kranich-Paare im Landkreis Stade gezählt

sv/nw. Landkreis Stade. In den 1990er Jahren war der Kranich nur ein sehr seltener Gast im Landkreis Stade. 1996 konnte lediglich ein Brutpaar nachgewiesen werden – inzwischen haben 70 Kranichpaare ihr Revier im Landkreis. Dr. Uwe Andreas, Leiter des Naturschutzamtes: „Dieser große Erfolg ist der Renaturierung und Wiedervernässung in den Naturschutzgebieten Feerner Moor und Hohes Moor sowie in den Kehdinger Mooren zu verdanken.“ Die Zahl der Kraniche nimmt zuWährend der Zugzeit der Kraniche...

mi. Appel. Früher war es einfach: Wer sich bei der Post, der Deutschen Bahn oder bei Behörden beschweren wollte, griff zum Telefon, rief den zuständigen Beamten oder Mitarbeiter an und schaffte die Sache aus der Welt. Oder er ging gleich persönlich beim nächsten Postamt vorbei. Dann kamen die Privatisierungen und das sogenannte professionalisierte Kundenmanagement. Plötzlich gab es statt direkten Ansprechpartnern und greifbaren Verantwortlichen nur noch unpersönliche Callcenter. Was es bedeutet, in diesem Service-Nirvana zu stranden, erlebte jetzt Martina Scheibel mit der Post-Tochter DHL. Fast drei Monate lang erhielt die DHL-Kundin statt einer Antwort auf ihre Beschwerde nur automatisierte Rückschreiben - zuständig fühlte sich niemand.
Das war passiert: Im Oktober schickte Martina Scheibel mit DHL zwei Pakete nach Portugal, beide an den gleichen Empfänger. Ein Paket kam ohne Probleme an. Doch die Absenderin wunderte sich, als sie in der Sendungsverfolgung im Internet feststellte, dass ihr anderes Paket wieder auf dem Weg zurück nach Deutschland war. Damit nicht genug, um es bei DHL „auszulösen“, musste Martina Scheibel auch noch eine Gebühr von zehn Euro bezahlen. Die verärgerte Kundin wollte wissen, was schief gelaufen war und schrieb eine E-Mail an das Beschwerdemanagement von DHL. Prompt erhielt sie eine automatisierte Antwort. Zur korrekten Bearbeitung sei es notwendig, dass sie DHL diverse Daten, u.a. die Kontonummer, Belege und ein Foto des Adressaufklebers übersende. Martina Scheibel trug alle geforderten Unterlagen zusammen und sendete sie an das  Beschwerdemanagement. Es passierte nichts. Als es Martina Scheibel zu bunt wurde, rief sie bei der Hotline an. Dort teilte man ihr mit, es lägen keine Unterlagen vor, sie solle die geforderten Dokumente nochmals schicken. Doch auch das zweite und auch das darauf folgende dritte Zusenden der Unterlagen brachte sie ihrem Ziel nicht näher. Daraufhin setzte Martina Scheibel ein Einschreiben an die Geschäftsführung auf. Statt einer Antwort oder Eingangsbestätigung kam, man ahnt es schon, die Aufforderung, die besagten Unterlagen bitte zuzuschicken.
Das WOCHENBLATT hat die Post mit dem Fall konfrontiert. Dort ist man inzwischen einsichtig. Der Fehler sei zwar in Portugal entstanden, allerdings werde man aus Kulanz der Kundin entgegen kommen und entstandene Kosten sowie die zehn Euro Gebühr ersetzen, teilte ein Unternehmenssprecher mit.
Offenbar hält der gelbe Riese Wort, denn auch Martina Scheibel meldet sich nochmal beim WOCHENBLATT, sie habe quasi direkt nach der WOCHENBLATT-Anfrage ein Entschuldigungsschreiben per Mail von DHL bekommen und sei jetzt voll und ganz zufrieden.

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