Mitmachen beim Info-Markt
In der Samtgemeinde Lühe soll ein Jugendparlament eingerichtet werden
- Kreisschülersprecher Hauke Ilsemann (li.) und Lühe-Samtgemeindebürgermeister Timo Gerke hoffen auf eine rege Beteiligung duch die Jugendlichen
- Foto: SG Lühe
- hochgeladen von Jörg Dammann
Mitreden, Ideen einbringen und vielleicht sogar selbst politische Projekte auf den Weg bringen: Jugendliche in der Samtgemeinde Lühe sollen künftig stärker an Entscheidungen beteiligt werden. Wie das aussehen könnte, soll bei einem Info-Markt am Mittwoch, 19. August, gemeinsam diskutiert werden. Die Veranstaltung in der Gaststätte „Zur schönen Fernsicht“ in Grünendeich findet um 17 Uhr statt und richtet sich an Jugendliche ab zwölf Jahren.
Lühe-Samtgemeindebürgermeister Timo Gerke und Kreisschülersprecher Hauke Ilsemann laden Jugendliche dazu ein, ihre Wünsche und Vorstellungen einzubringen. Im Mittelpunkt steht die Idee, in der kommenden Wahlperiode ein Jugendparlament für die Samtgemeinde Lühe ins Leben zu rufen. Ein solches Gremium könnte jungen Menschen dabei helfen, ihre Interessen direkt gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten. Dabei geht es nicht nur darum, Wünsche zu äußern: Jugendliche könnten eigene Projekte entwickeln, Vorschläge machen und Impulse für die weitere Entwicklung der Samtgemeinde geben.
Demokratie unmittelbar erleben
„Jugendliche wissen selbst am besten, was sie bewegt und welche Angebote sie sich in ihrer Gemeinde wünschen. Deshalb möchten wir ihnen die Möglichkeit geben, ihre Ideen einzubringen und die Zukunft unserer Samtgemeinde aktiv mitzugestalten“, sagt Gerke. Auch Ilsemann sieht darin eine Chance für junge Menschen, Demokratie unmittelbar zu erleben, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam konkrete Projekte umzusetzen. "Ich hoffe, dass viele Jugendliche diese Gelegenheit nutzen", so der Schülersprecher
Erst einmal zuhören und gemeinsam Ideen sammeln
Beim Info-Markt soll noch kein fertiges Konzept präsentiert werden. Vielmehr sind die Jugendlichen selbst gefragt: Welche Themen sollte ein Jugendparlament behandeln? Wie könnte die Arbeit organisiert werden? Und wer hätte Lust, sich später auch persönlich zu engagieren? Damit soll die mögliche neue Interessenvertretung von Anfang an gemeinsam mit den jungen Menschen entwickelt werden, die sie später vertreten soll.
Ein Jugendparlament ist die demokratische Interessenvertretung junger Menschen auf kommunaler Ebene. Es arbeitet unabhängig von Parteien, vertritt die Anliegen der Jugend gegenüber Politik und Verwaltung und kann eigene Projekte entwickeln sowie Impulse für die Weiterentwicklung der Gemeinde geben.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es gibt Snacks und Getränke.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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