Schwerer Verkehrsunfall am Fähranleger Wischhafen
Frau mit Rettungshubschrauber nach Hamburg geflogen
- Foto: Feuerwehr Nordkehdingen
- hochgeladen von Nicola Dultz
+++ Update +++
Neue Erkenntnisse zum schweren Verkehrsunfall gestern am Fähranleger in Wischhafen: Nach Angaben der Polizei wurde eine 67-jährige Frau bei dem Unfall am Freitagnachmittag schwer verletzt. Ein 52 Jahre alter Mitfahrer in einem der beteiligten Fahrzeuge erlitt leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.
Der Unfall ereignete sich gegen 13.25 Uhr auf der Bundesstraße 495 vor dem Fähranleger. Zu diesem Zeitpunkt warteten mehrere Fahrzeuge vor der Fähre. Am Ende der Warteschlange stand ein 56-Jähriger mit einem BMW X5.
BMW schiebt drei Fahrzeuge aufeinander
Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei setzte sich der BMW aus noch nicht abschließend geklärter Ursache plötzlich nach vorne in Bewegung. Offenbar hatte der Fahrer versehentlich das Gaspedal betätigt. Der BMW schob daraufhin die drei vor ihm stehenden Fahrzeuge aufeinander.
Zwischen dem dritten und vierten Fahrzeug befand sich zu diesem Zeitpunkt die 67-jährige Halterin eines Ford-Wohnmobils aus Hanstedt. Durch den Aufprall wurde ein dahinter stehender Ford Transit eines 26-Jährigen aus Hohenaspe nach vorne geschoben. Die Frau wurde zwischen den Fahrzeugen eingeklemmt und schwer verletzt.
Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst brachte die Besatzung eines Rettungshubschraubers die 67-Jährige zur weiteren Behandlung in eine Hamburger Klinik.
52-jähriger Mitfahrer leicht verletzt
Auch ein 52 Jahre alter Mann aus Steinfurt wurde bei dem Unfall verletzt. Er saß als Mitfahrer in einem Peugeot eines 60-jährigen Fahrers aus Havixbeck, der vor dem BMW gestanden hatte. Der 52-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in das Elbe Klinikum Stade gebracht.
Die Feuerwehr Wischhafen sicherte die Unfallstelle und die beteiligten Fahrzeuge ab. Wegen der Landung des Rettungshubschraubers kam es zeitweise zu Behinderungen im Fährverkehr.
Alle vier beteiligten Fahrzeuge wurden nach Polizeiangaben erheblich beschädigt. Den Gesamtschaden schätzen die Ermittler auf etwa 50.000 Euro.
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Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am heutigen Freitagmittag (21. August) am Fähranleger in Wischhafen ereignet. Mehrere Fahrzeuge wurden in der Warteschlange aufeinander geschoben. Eine Frau wurde dabei zwischen Fahrzeugen eingeklemmt und schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in ein Hamburger Krankenhaus. Der Einsatz führte zeitweise zu Behinderungen im Fährverkehr.
Gegen 13.30 Uhr alarmierte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle die Stützpunktwehr Wischhafen zunächst zu einem gemeldeten Pkw-Brand auf der Straße vor dem Fähranleger. Noch während der Anfahrt änderte sich die Einsatzmeldung: Gemeldet wurde nun ein Verkehrsunfall mit verletzten Personen.
Fahrzeug fährt in Warteschlange – mehrere Autos aufeinander geschoben
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein Fahrzeug in der Warteschlange aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich stark beschleunigt. Dadurch wurden zwei davor stehende Fahrzeuge auf ein Wohnmobil aufgeschoben.
Besonders schwerwiegend waren die Folgen für die Fahrerin des Wohnmobils. Sie befand sich zu diesem Zeitpunkt direkt hinter ihrem Fahrzeug und wurde durch die Kollision zwischen den Fahrzeugen eingeklemmt. Dabei erlitt sie schwere Verletzungen.
Bundeswehr-Rettungsassistenten leisten sofort Erste Hilfe
Glücklicherweise befanden sich zwei Rettungsassistenten der Bundeswehr zufällig vor Ort. Sie leisteten der schwer verletzten Frau umgehend Erste Hilfe und übernahmen die Versorgung bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes. Anschließend unterstützten sie die Einsatzkräfte bei den weiteren Maßnahmen.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde zusätzlich ein Rettungshubschrauber mit Notarzt angefordert. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde die Frau mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Hamburg geflogen.
Feuerwehr Wischhafen sichert Unfallstelle
Die Einsatzkräfte der Stützpunktwehr Wischhafen sicherten währenddessen die Unfallstelle ab. Außerdem nahmen sie ausgelaufene Betriebsstoffe auf und unterstützten den Rettungsdienst bei seiner Arbeit.
Für die Landung des Rettungshubschraubers musste die Straße im Bereich des Fähranlegers entsprechend freigehalten und gesichert werden. Dadurch kam es zeitweise zu Behinderungen im Fährverkehr in Wischhafen.
Im Einsatz waren die Stützpunktwehr Wischhafen, die Rettungsdienste aus Freiburg/Elbe und Drochtersen, ein Rettungshubschrauber mit Notarzt sowie Polizeikräfte aus Freiburg/Elbe und Drochtersen.
Die genaue Ursache dafür, warum das Fahrzeug in der Warteschlange plötzlich beschleunigte, ist derzeit noch nicht geklärt.
Was ist am Fähranleger Wischhafen am 21. August 2026 passiert?
Am Freitag, 21. August 2026, ereignete sich gegen 13.30 Uhr am Fähranleger Wischhafen ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Fahrzeug beschleunigte in der Warteschlange aus bislang ungeklärter Ursache, schob mehrere Fahrzeuge aufeinander und verletzte eine Frau schwer.
Warum wurde eine Frau am Fähranleger Wischhafen schwer verletzt?
Die Fahrerin eines Wohnmobils befand sich hinter ihrem Fahrzeug, als mehrere Autos durch den Aufprall auf das Wohnmobil geschoben wurden. Sie wurde zwischen den Fahrzeugen eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen.
Wer leistete nach dem Unfall in Wischhafen die erste Hilfe?
Zwei zufällig anwesende Rettungsassistenten der Bundeswehr versorgten die schwer verletzte Frau unmittelbar nach dem Unfall und überbrückten die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Anschließend unterstützten sie die weiteren Rettungsmaßnahmen.
Wohin wurde die Schwerverletzte nach dem Unfall am Fähranleger Wischhafen gebracht?
Aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber mit Notarzt angefordert. Nach der Erstversorgung flog der Hubschrauber die Frau in ein Krankenhaus nach Hamburg.
Welche Einsatzkräfte waren nach dem Verkehrsunfall in Wischhafen vor Ort?
Im Einsatz waren die Stützpunktfeuerwehr Wischhafen, Rettungsdienste aus Freiburg/Elbe und Drochtersen, ein Rettungshubschrauber mit Notarzt sowie Polizeikräfte aus Freiburg/Elbe und Drochtersen. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf.
Kam es nach dem Unfall am Fähranleger Wischhafen zu Behinderungen im Fährverkehr?
Ja. Für die Landung des Rettungshubschraubers musste der Bereich am Fähranleger abgesichert und freigehalten werden. Dadurch kam es zeitweise zu Behinderungen im Fährverkehr. Die Ursache für die plötzliche Beschleunigung des Unfallfahrzeugs wird weiterhin von der Polizei untersucht.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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