Das idyllische Dorf an der Oste erhält einen neuen Dorfplatz
Neue Mitte für Kranenburg

"Hier soll der neue Dorfplatz entstehen", sagen Ute Kück (vorne), Martin Wist und Margitta Bertram
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sb. Kranenburg. Auf einen neuen Dorfplatz freut man sich in Kranenburg. Die Planungen begannen bereits vor rund zwei Jahren, jetzt warten alle auf den offiziellen Förderbescheid aus dem Fördertopf "Lebendige Zentren" (zuvor "Kleinere Städte und Gemeinden"). "Zwar haben wir schon eine mündliche Zusage, vor schriftlichem Eingang des offiziellen Bescheids dürfen wir jedoch nicht loslegen", sagen Ortsbürgermeisterin Margitta Bertram, Martin Wist vom Bauamt der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten und die ehemalige Samtgemeinderätin Ute Kück. Letztere hatte gehofft, dass sie in ihrer Amtszeit, die Ende September endete, den Bescheid noch in den Händen halten würde. Denn der neue Dorfplatz ist ein Projekt, das sie mit viel Engagement von Anfang an begleitet hat. Das hat leider nicht geklappt, der Bescheid lässt weiter auf sich warten.

Alles fing damit an, dass der Kranenburger Kindergarten "Spatzennest" dringend einen neuen, größeren Spielplatz benötigte. "Kranenburg wächst und es gibt hier immer mehr Familien mit kleinen Kindern", sagt Margitta Bertram. So entstand im Jahr 2018 die Idee, den Parkplatz vor dem Kindergarten sowie einen Teil der Grünfläche neben dem Kindergarten zu einem Spielgelände umzufunktionieren.

Die Fläche mit Rasen und altem Baumbestand gehörte bis dahin einer Erbengemeinschaft, die bereit war, für das Projekt "Neue Mitte Kranenburg" das Gelände an die Gemeinde zu verkaufen. "Weil der neue Dorfplatz eine Anlage für das Dorf sein sollte, haben wir von Anfang an die Anwohner mit ins Boot geholt", erzählt Ute Kück. "Sie durften im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft Ideen einbringen und Wünsche äußern, die dann in das Konzept aufgenommen wurden." Anfang 2019 gab es dann einen Planungswettbewerb, den der Landschaftsarchitekt Klaus Ebler aus Estorf gewann. Und so soll der neue Dorfplatz später aussehen:
Der Kindergarten erhält direkt vor seiner Tür einen großen Spielplatz. Daran schließt sich eine Grünfläche mit Rasenstufen. Diese sollen für Freiluftveranstaltungen wie das beliebte Open-Air-Sommerkino genutzt werden. Ein Sommerpavillon soll als Rastplatz für Radtouristen und Ausflügler dienen. Geschwungene Wege sollen zum Flanieren einladen.

Auf dem hinteren Teil des Geländes wird ein neuer Parkplatz angelegt. Hier gibt es bereits Stellplätze. Da der Parkplatz direkt vor dem Kindergarten jedoch im Rahmen der Neugestaltung entfällt, wird der neue Parkplatz etwas größer dimensioniert. Zudem erhält die Feuerwehr neben ihrer Rettungszufahrt sechs Stellplätze.
Gut zu wissen: "Der alte Baumbestand auf der Fläche bleibt erhalten", sagt Martin Wist. "Für die Maßnahme haben wir bisher nur ein wenig Wildwuchs sowie kranke Bäume entfernt."

Rund 200.000 Euro wird das Projekt "Neue Mitte Kranenburg" kosten. Davon werden 132.000 Euro aus der Förderung "Lebendige Zentren" bestritten, den Rest trägt die Gemeinde Kranenburg. Das Geld wurde bereits in den Haushalt eingestellt, eine Kreditaufnahme ist nicht erforderlich.

"Hier soll der neue Dorfplatz entstehen", sagen Ute Kück (vorne), Martin Wist und Margitta Bertram
Vor dem Kindergarten (unten re.) soll ein großer Spielplatz entstehen, dahinter eine Grünfläche mit Pavillon und Freiluftbühne sowie ein großer Parkplatz
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Stephanie Bargmann aus Stade

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