Neuer Schulhof für die Porta-Coeli-Schule: Umbau hat begonnen
- Erster Spatenstich mit (v. li.): Samtgemeinde-Bürgermeister Holger Falcke, Schulleiter Friedemann Reinhard, Architekt Bernd Mügge und Bauamtsleiter Martin Wist
- Foto: SG Oldendorf-Himmelpforten
- hochgeladen von Stephanie Bargmann
Auf dem Schulhof der Porta-Coeli-Schule tut sich etwas: Die Anlage aus dem Jahr 1975 wird in den kommenden Jahren grundlegend modernisiert. Nach mehr als fünf Jahrzehnten zeigen sich nicht nur bauliche Verschleißerscheinungen – auch räumlich und pädagogisch entspricht der Schulhof längst nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Bei der Planung durfte die Schulgemeinschaft von Anfang an mitreden. Schülerinnen und Schüler, Eltern und Schule brachten ihre Wünsche und Ideen bereits in die Vorbereitung der Ausschreibung ein. Das Ergebnis: ein Schulhof, der künftig deutlich mehr Raum für Bewegung, Begegnung und Lernen bieten soll.
Schüler wünschen sich mehr Sitzgelegenheiten
Geplant sind unter anderem Soccer- und Basketballflächen, Außen-Klassenzimmer für Unterricht unter freiem Himmel sowie eine Terrasse an der Mensa. Auch deutlich mehr Sitzgelegenheiten soll es geben – ein Wunsch, der besonders von den Schülerinnen und Schülern geäußert wurde. Zudem entstehen altersgerechte Bereiche, die den Jahrgangsstufen fünf bis zehn jeweils eigene Rückzugs- und Aufenthaltsmöglichkeiten bieten.
Damit passt die Neugestaltung zum Profil der Porta-Coeli-Schule: Sie ist als „Bewegte Schule“ zertifiziert. Die neuen Sport- und Bewegungsflächen sollen diesen Anspruch künftig auch auf dem Schulhof noch stärker sichtbar machen.
Rund zwei Millionen Euro werden in das Gesamtprojekt investiert. Die Arbeiten sind in vier Bauabschnitte aufgeteilt und sollen sich über drei Jahre erstrecken. Der erste Abschnitt hat bereits Ende Juli begonnen. Zunächst wird u.a. die Fahrradabstellanlage verlegt. Außerdem soll der öffentliche Weg zum angrenzenden Baugebiet, der am Schulhof entlangführt, künftig klarer gekennzeichnet werden.
Trotz Baustelle Zugang zur Sporthalle
Damit der Schulalltag möglichst ungestört weiterlaufen kann, sollen Arbeiten an den Zugangsbereichen vor allem in den Ferien erledigt werden. Der Zugang zur Sporthalle bleibt während der gesamten Bauzeit erhalten.
Für die rund 650 Schülerinnen und Schüler in 30 Klassen bedeutet die Baustelle zwar einige Veränderungen. Ganz neu ist diese Situation für die Porta-Coeli-Schule allerdings nicht: Umbauten bei laufendem Schulbetrieb kennt die Schulgemeinschaft bereits – und ist entsprechend auf die kommenden Monate vorbereitet.
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.