Oldendorf: "Mittendrin ist in"

Bürgermeister Johann Schlichtmann vor der ehemaligen Polsterei an der Hauptstraße. Der Altbau wird abgerissen und durch ein modernes Mietshaus mit kleinen Wohnungen ersetzt
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Baulücken im Zentrum füllen: Viele Projekte in Planung / Neue Zahnarztpraxis an der Hauptstraße

tp. Oldendorf. In Oldendorf tragen die Bemühungen der Politik Früchte, unter dem Motto "Mittendrin ist in" die innerörtliche Bautätigkeit zu fördern: Gleich an mehreren Stellen stehen laut Bürgermeister Johann Schlichtmann Investoren mit Immobilienprojekten in den Startlöchern.

An der Hauptstraße, kurz vor der Abzweigung in den Fasanenweg, hat der Zahnarzt Felix Bicescu von privat ein unbebautes Grundstück gekauft. "Der Bauantrag für eine große, moderne Zahnarztpraxis ist bei der Gemeinde gestellt und in Bearbeitung", sagt Schlichtmann. Das kleine Einfamilienhaus an der Wilhelm-Schröder-Straße 11, in dem Bicescu mit seinem Vorgänger Jorma Syväri bis zu dessen Ruhestand gemeinsam praktizierte, soll künftig voraussichtlich vermietet werden. Die Nachfrage nach Wohnraum sei ungebrochen hoch, sagt Schlichtmann mit Blick auf die stetig steigende Einwohnerzahl, die aktuell bei 3.041 Bürgern liegt.

Ebenfalls an der Hauptstraße, Hausnummer 5, wurde die ehemalige Polsterei des verstorbenen Handwerkers Hans Ziska von der Volksbank gekauft. Das Geldinstitut plant laut Bürgermeister Schlichtmann den Abriss des alten Wohn- und Geschäftshauses samt Werkstatt, um einen bis zwei Mietblocks mit kleineren Wohnungen zu errichten.

Auch der Ex-Bauernhof der Familie tom Have an der Hauptstraße 1 mit Stall und Wohnhaus soll im Herbst/Winter abgerissen werden. Die Landwirtsfamilie, die mit ihrem Milchviehbetrieb an die Sunder Straße umgesiedelt ist, plane ebenfalls eine neue Wohnbebauung.
Wie bereits berichtet, entstehen unter der Regie eines Estorfer Unternehmers an der Sunder Straße gegenüber des Rathauses auf vier Grundstücken neue Wohnhäuser.

Ein dickes Fragezeichen steht noch hinter der Verwendung der rund einen Hektar großen Weide hinter dem Bauernhof des früheren Besitzers Bernd Hinrichs am Lämmerhof. Das Areal mit Zufahrt von der Feldstraße ist inzwischen Eigentum des Reeders Klaus tom Wörden, dessen Firmengebäude an die Grünfläche grenzt. Ein Reederei-Sprecher erteilt auf WOCHEBLATT-Nachfrage nur spärliche Informationen: Kurzfristig sei dort keine Bautätigkeit geplant. Eine Anlage für seniorengerechtes Wohnen, die in der Vergangenheit im Gespräch war, oder Ähnliches, werde bis auf Weiteres nicht realisiert.

Insgesamt sei der Bedarf an Wohnraum für jede Altersgruppe hoch, sagt Bürgermeister Schlichtmann. Er geht fest davon aus, dass der bereits vor Jahrzehnten begonnene Wandel Oldendorfs vom Bauerndorf zum modernen Wohnstandort mit städtischen Ansprüchen noch lange anhalten wird. Wenngleich die Bauernhöfe aufgegeben werden oder - bis auf die sechs zentralen Höfe "Auf der Kuhlen" - an den Ortsrand ziehen, reiche der frei werdende der Platz in der Dorfmitte nicht für alle Bau-Interessenten: "Wir werden auch am Ortsrand weitere Neubaugebiete ausweisen müssen."

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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