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Ehestorf: Erschließung nach 30 Jahren

Der Hampfberg ist wohl die letzte unbefestigte Wohnstraße in der Gemeinde Rosengarten. Jetzt soll hier auf Kosten der Anwohner gepflastert werden
  • Der Hampfberg ist wohl die letzte unbefestigte Wohnstraße in der Gemeinde Rosengarten. Jetzt soll hier auf Kosten der Anwohner gepflastert werden
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Ausbau des Hampfbergs Ausschuss lehnt kostengünstigere Lösung für die Anwohner ab

b>mi. Ehestorf. Die Straße "Am Hampfberg" in Ehestorf ist etwas Besonderes, sie ist wohl eine der letzten unbefestigten Straßen in der Gemeinde Rosengarten. Häuser stehen hier seit mehr als 30 Jahren. Am Zustand des Hampfberges haben sich die meisten der 15 betroffenen Anwohner bisher wenig gestört. Jetzt will die Gemeinde "Am Hampfberg" ausbauen und die Anwohner dafür zur Kasse bitten. Hintergrund: Der Hampfberg wurde bis heute nicht erschlossen. Normalerweise erfolgt eine Erschließung mit der Bebauung. Die Kosten tragen zu 90 Prozent die Anwohner. Am Hampfberg will die Gemeinde die Erschließung jetzt nachholen.
Im Bauausschuss sprachen sich die Mitglieder der "Neuen bunten Mehrheit" (SPD, Grüne, UWR, Linke) gegen die Stimmen der CDU für einen 4,75 Meter breiten Ausbau der Straße aus. Kostenpunkt 122.000 Euro. Für die Anwohner entspricht das einer Kostenbeteiligung von 570 Euro pro Meter Grundstückslänge entlang der Straße. Eine Vorschlag der CDU, die Straße nur auf 3,50 Metern auszubauen (112.000 Euro), lehnte die Ausschussmehrheit ab. Dabei folgten die Vertreter der "Neuen bunten Mehrheit" der Argumentation des Straßenplaners Hindrick Stüvel, der deutlich machte, dass eine geringe Kostenersparnis von "nur 10.000 Euro" unverhältnismäßige 280 Meter weniger Straße bedeute.
Da es sich um einen Erstausbau handelt, profitieren die Anwohner auch nicht von der Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung . Steuerfinanziert ist in Rosengarten künftig nur die Grundinstandsetzung, nicht aber der Erstausbau.
Auf die Frage, warum die Erschließung erst so spät vorgenommen wird, sagt Bürgermeister Dietmar Stadie: "Die Straße wurde wohl einfach vergessen." Allerdings: "Die Erschließung ist im Bebauungsplan damals festgelegt worden, der Zeitraum spielt deswegen keine Rolle." Außerdem hätte es immer wieder Beschwerden über den Zustand der Straße gegeben. Aber wenn schon Erschließen, warum dann nicht eine günstigere Lösung, zum Beispiel einfacher Asphalt? Stadie: "Asphalt ist nach Experteneinschätzung nicht preiswerter". Verbundpflaster ließe sich außerdem für den Einbau von Leitungen einfacher entfernen.
• Über die Erschließung "Am Hampfberg" befindet am Dienstag, 23. April um 20 Uhr im Gasthaus Böttcher in Nenndorf der Gemeinderat.

Redakteur:

Mitja Schrader

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