Ernährungstipp von Karin Maring
Heidel-, Blau- oder Bickbeere

Diplom-Oecotrophologin Karin Maring
  • Diplom-Oecotrophologin Karin Maring
  • Foto: FLMK
  • hochgeladen von Tamara Westphal

(nw/tw). Karin Maring, Ernährungsexpertin im Freilichtmuseum am Kiekeberg (Ehestorf/ Landkreis Harburg), gibt in lockerer Reihenfolge für WOCHENBLATT-Leser einen Ernährungstipp. Die Diplom-Oecotrophologin (FH) aus Hamburg berät ehrenamtlich im Freilichtmuseum die Besucher und Mitarbeiter rund um gesundes und leckeres Essen.

Ihr Ernährungstipp - Heidelbeeren:
Zu den leckeren, heimischen Sommerfrüchten gehören Heidel- oder Blaubeeren - bei uns auch häufig Bickbeeren genannt. Dieser Begriff beschreibt im Niederdeutschen die schwarze Farbe der Beeren (pik = Pech). Der blaue Zellfarbstoff (Anthocyan) verleiht den Früchten ihre kräftige Farbe. Bereits der römische Gelehrte Plinius (etwa 50 n. Chr.) beschrieb das Färben von Kleidern mit diesem Farbstoff. In der Medizin werden getrocknete Heidelbeeren aufgrund des hohen Gerbstoff- und Pektingehaltes erfolgreich gegen Durchfall und zur Heilung von Schleimhautentzündungen eingesetzt. Die Pflanze ist ausschließlich auf der Nordhalbkugel beheimatet und wächst in Heide- und Moorlandschaften sowie in lichten Wäldern. Kulturheidelbeeren sind aus Kreuzungen der Amerikanischen Blaubeere mit anderen Arten hervorgegangen. Die Früchte sind größer als unsere Wildfrüchte und haben helles Fruchtfleisch. Die Beeren sind empfindlich, schimmeln schnell und sollten zügig gegessen oder verarbeitet werden. Frische Früchte schmecken prima im Obstsalat, Müsli oder Fruchtshake. Beim Kochen wirkt sich der Pektingehalt gelierend aus, was bei der Zubereitung von Marmeladen und Gebäck genutzt werden kann.

Rezept-Tipp - Heidelbeersauce:
Ein Becher Heidelbeeren mit etwas Wasser drei Minuten bei mittlerer Hitze kochen. Dann einen weiteren Becher der Beeren zugeben und noch einmal aufkochen lassen und abschmecken. Warm serviert schmeckt die Sauce zu Grießpudding, abgekühlt zu Eis oder Quarkspeise. Guten Appetit!

Lesen Sie auch:  Himbeeren: Rot und lecker

Autor:

Tamara Westphal aus Buchholz

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Panorama

9. Mai: die Corona-Zahlen im Landkreis Harburg
Der Inzidenzwert steigt am heutigen Sonntag minimal auf 68,0 im Vergleich zum Vortag

(ts). Der Inzidenzwert im Landkreis Harburg verharrt seit mehr als einer Woche auf dem Niveau knapp unter der 70er-Grenze. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen ist leicht gestiegen. Der sogenannte Inzidenzwert liegt nach Angaben des Landkreises Harburg am heutigen Sonntag bei 68,0. Vor einer Woche hatte der Wert 65,6 betragen, am Samstag 67,6. Im Landkreis Harburg sind am Sonntag, 9. Mai, 263 Corona-Fälle registriert worden....

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen