Drei Feuerwehren im Einsatz
Spektakuläre Pferderettung aus Morast in Wulfsen
- Das Pferd wurde von der Feuerwehr aus dem Morast gehoben und auf einer speziellen Gleitplatte der Brandschützer abgelegt
- Foto: Mathias Wille
- hochgeladen von Christoph Ehlermann
Eine aufwendige Rettungsaktion für ein Pferd rief am vergangenen Samstag die Feuerwehren aus Wulfsen, Garstedt und Salzhausen auf den Plan. Das Tier war auf einer Weide am Rüschweg in Wulfsen in morastigem Untergrund eingesunken und konnte sich nicht mehr selbst befreien.
Vermutlich hatte das Pferd zuvor einen beschädigten Weidezaun passiert und war auf eine benachbarte Wiese gelangt, um dort zu grasen. Dabei geriet es in eine schlammige Senke und versank trotz eigener Befreiungsversuche immer tiefer im weichen Untergrund. Wie lange der Vierbeiner bereits feststeckte, bevor er von seinen Besitzern entdeckt wurde, ließ sich nicht mehr feststellen. Die Besitzer wählten daraufhin den Notruf. Die Rettungsleitstelle in Winsen alarmierte die Feuerwehren aus Wulfsen und Garstedt sowie die Salzhäuser Brandschützer mit ihrer kürzlich in Dienst gestellten Ausrüstung zur Großtierrettung.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Pferd bereits deutlich geschwächt. Mehrere Landwirte hatten erste Rettungsmaßnahmen eingeleitet und einen Gurt unter der Brust des Pferdes hindurchgeführt. Eine ebenfalls alarmierte Tierärztin sedierte das Tier, um sowohl die Einsatzkräfte als auch das Pferd während der Rettung zu schützen. Mithilfe eines Traktors mit Frontlader wurde das Pferd zunächst vorsichtig angehoben, sodass ein weiterer Rettungsgurt unter seinem Bauch platziert werden konnte. Anschließend wurde das Pferd behutsam aus dem Morast gehoben und auf einer speziellen Gleitplatte der Feuerwehr Salzhausen abgelegt. Mit vereinten Kräften zogen die Einsatzkräfte das Tier auf sicheren Untergrund.
Auf der Wiese übernahmen schließlich die Besitzer gemeinsam mit der Veterinärin die weitere Versorgung des erschöpften Pferdes. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach knapp einer Stunde beendet.
Warum musste ein Pferd in Wulfsen von der Feuerwehr gerettet werden?
Ein Pferd war auf einer Weide am Rüschweg in Wulfsen in morastigem Untergrund eingesunken und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Trotz eigener Befreiungsversuche versank das Tier immer tiefer im Schlamm.
Wie geriet das Pferd in den Morast am Rüschweg in Wulfsen?
Vermutlich passierte das Pferd einen beschädigten Weidezaun und gelangte auf eine benachbarte Wiese. Dort geriet es beim Grasen in eine schlammige Senke und blieb im weichen Untergrund stecken.
Welche Feuerwehren waren an der Pferderettung in Wulfsen beteiligt?
Die Rettungsleitstelle in Winsen alarmierte die Feuerwehren aus Wulfsen und Garstedt sowie die Feuerwehr Salzhausen. Die Salzhäuser Einsatzkräfte brachten ihre kürzlich in Dienst gestellte Ausrüstung zur Großtierrettung zum Einsatz.
Wie wurde das feststeckende Pferd aus dem Schlamm gerettet?
Mehrere Landwirte legten zunächst einen Gurt unter die Brust des Pferdes. Anschließend wurde das sedierte Tier mithilfe eines Traktors mit Frontlader angehoben, ein weiterer Rettungsgurt unter dem Bauch platziert und das Pferd behutsam aus dem Morast gehoben.
Warum wurde bei der Rettung des Pferdes eine Tierärztin hinzugezogen?
Die ebenfalls alarmierte Tierärztin sedierte das Pferd, um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten und das Tier während der Rettungsmaßnahmen vor zusätzlichem Stress und Verletzungen zu schützen.
Welche spezielle Ausrüstung kam bei der Großtierrettung in Salzhausen zum Einsatz?
Nach der Bergung wurde das Pferd auf einer speziellen Gleitplatte der Feuerwehr Salzhausen abgelegt. Mithilfe dieser Ausrüstung konnten die Einsatzkräfte das Tier kontrolliert auf sicheren Untergrund ziehen.
Wie endete die Pferderettung am Rüschweg in Wulfsen?
Nach der erfolgreichen Bergung übernahmen die Besitzer gemeinsam mit der Veterinärin die weitere Versorgung des erschöpften Pferdes auf der Wiese. Der Feuerwehreinsatz war nach knapp einer Stunde abgeschlossen.
Redakteur:Christoph Ehlermann aus Salzhausen |
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