Beanstandungsquote von 41 Prozent
Polizei kontrolliert Gefahrguttransporte auf der A7 in Seevetal
- Foto: Gerhard Seybert
- hochgeladen von Gabriele Poepleu
Die Regionale Kontrollgruppe der Polizeidirektion Lüneburg überprüfte vergangene Woche Gefahrgut- und Abfalltransporte auf der A7 im Landkreis Harburg auf der Rastanlage Seevetal in Fahrtrichtung Norden.
Elf hierfür spezialisierte Polizeibeamtinnen und -beamte der Polizeidirektion Lüneburg kontrollierten bei der rund sechsstündigen Aktion 22 Fahrzeuge, wovon sie neun bemängelten. Die Beanstandungsquote lag somit bei rund 41 Prozent.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gewerbeaufsichtsamts sowie der Polizei Hamburg unterstützten die Kontrollaktion. Die Kontrollkräfte agierten hierbei als mobile Einheiten und zogen die zu überprüfenden Fahrzeuge aus dem fließenden Verkehr.
Besonders ins Auge gefallen war den Beamtinnen und Beamten ein Lastkraftwagen mit Schüttgut-Containern, aus denen gefährliche Abfälle austraten. Zudem wurde eine falsche UN-Nummer sowie der falsche Abfallschlüssel verwendet. Die Kontrollkräfte leiteten gegen die Verantwortlichen diverse Ordnungswidrigkeitsverfahren ein sowie ein Strafverfahren aufgrund des Gefahrgutaustritts. Nachdem der Fahrer die Leckage vor Ort beseitigte, durfte er zur Verbrennungsanlage nach Hamburg weiterfahren.
Bei der Kontrolle eines weiteren Gefahrguttransportes wurde gegen einen 23-jährigen Fahrer ein Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts eingeleitet.
Auch in Zukunft sind diverse Kontrollen durch die Regionale Kontrollgruppe der Polizeidirektion Lüneburg im gesamten Direktionsbereich geplant. Laut der Polizei zeigt die Beanstandungsquote, dass Kontrollen dieser Art wichtig sind, um die Verkehrssicherheit auf den Straßen zu erhöhen.
Redakteur:Armon Böhm aus Winsen |
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