Seevetal
Schwerer Verkehrsunfall in Moor - Feuerwehren kooperieren länderübergreifend
- Die Feuerwehr Seevetal und die Feuerwehr Hamburg arbeiteten Hand in Hand bei der Befreiung eines Verletzten nach einem Verkehrsunfall in Moor
- hochgeladen von Bianca Marquardt
Einen länderübergreifenden Rettungseinsatz von Feuerwehren aus Hamburg und Niedersachsen hat ein schwerer Verkehrsunfall am frühen Donnerstagabend auf dem Großmoordamm in Moor (Gemeinde Seevetal) unweit der Landesgrenze zu Hamburg ausgelöst.
Aus bislang ungeklärter Ursache war der Fahrer eines VW Polo auf der besonders bei Pendlern beliebten Strecke in den Gegenverkehr geraten und frontal mit einem entgegen kommenden Transporter VW Crafter kollidiert. Die Unfallstelle befand sich nur gut 200 Meter von der Landesgrenze von Niedersachsen und Hamburg entfernt.
Aufgrund der zunächst unklaren Ortsangaben der eingehenden Notrufe entsandten um 17.15 Uhr sowohl die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg als auch die Rettungsleitstelle des Landkreises Harburg ein umfangreiches Kräfteaufgebot zur Rettung der Verletzten. Von Hamburger Seite rückten der Löschzug der Feuer- und Rettungswache Harburg (F31) ein Rettungswagen und der Notarzt der BF Hamburg sowie ein weiterer Rettungswagen des DRK aus.
Von der niedersächsischen Seite rückten die Feuerwehren aus Moor, Meckelfeld, Over-Bullenhausen und Maschen sowie ein RTW und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) aus.
In enger Absprache übernahmen die Kräfte der Feuerwehr Hamburg die Befreiung des Verletzten. Während der Fahrer des VW Crafter relativ glimpflich davon kam, erlitt der Fahrer des VW Polo schwere Verletzungen. Noch im Fahrzeug nahmen die Kräfte des Rettungsdiensts eine umfangreiche Versorgung und Stabilisierung des Mannes vor. Parallel führten die Kräfte der BF Hamburg unter Zuhilfenahme von hydraulischen Rettungsgeräten die Rettung des Verletzten durch und befreiten ihn mittels Spineboard aus dem Pkw. Er kam notarztbegleitet in ein Hamburger Krankenhaus.
Die Rettung des Mannes dauerte rund 30 Minuten. Der Großmoordamm blieb für die Dauer der Rettungsarbeiten voll gesperrt. Die Polizei Seevetal hat die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen.
Redakteur:Bianca Marquardt aus Tostedt |
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