Für die Sicherheit der Anwohner
Bäume werden in Seevetal gefällt
- Wald „Felder Schlagbaum“
- Foto: Gemeinde Seevetal
- hochgeladen von Pauline Meyer
Die Gemeinde Seevetal informiert die Bürgerinnen und Bürger darüber, dass in den kommenden Wochen Sicherungsmaßnahmen in einem Waldstück nahe der Straße „Felder Schlagbaum“ durchgeführt werden. Hintergrund ist die potenzielle Gefahr durch hohe und geschwächte Bäume, die bei schweren Sturmereignissen auf anliegende Häuser stürzen könnten.
Warum sind diese Maßnahmen notwendig?
Einige der Bäume in diesem Bereich wachsen auf feuchtem bis nassem Untergrund und weisen bereits Anzeichen von Degeneration auf. Besonders betroffen sind ältere Eschen, die vom sogenannten „Eschentriebsterben“ betroffen sind. Diese Krankheit führt zu einer fortschreitenden Schwächung und finalem Absterben der Bäume, wodurch sie in den kommenden Jahren instabil werden und umstürzen könnten.
Um die Sicherheit der Anwohnerinnen und Anwohner zu gewährleisten, müssen daher die Bäume in einem Radius von etwa 25 Metern zur Grundstücksgrenze der anliegenden Häuser gefällt werden. Der aus diesen Gründen heute bei Bauvorhaben einzuhaltende Waldabstand galt bei Errichtung der Gebäude am Felder Schlagbaum noch nicht.
Umfang und Ablauf der Arbeiten
Die Maßnahme umfasst eine Fläche von rund 4.000 Quadratmeter. Aufgrund des unwegsamen Geländes ist es erforderlich, einige zusätzliche Bäume zu entnehmen, um den Zugang für die forstwirtschaftlichen Maschinen zu ermöglichen. Die Arbeiten werden im Zeitraum von Mitte Februar bis Mitte März stattfinden und sich über mehrere Tage erstrecken.
Während der Maßnahme kann es zu kurzfristigen Sperrungen von Wegen direkt an der Straße „Felder Schlagbaum“ kommen. Zudem ist mit Lärmbelästigungen durch die Arbeiten zu rechnen. Die Gemeinde bittet um Verständnis für diese temporären Einschränkungen und fordert alle Benutzer des Weges Felder Schlagbaum auf, sich an Anweisungen und Absperrungen des ausführenden Unternehmens zu halten. Nichtbeachtung bedeutet im Zweifelsfall akute Lebensgefahr!
Natürliche Entwicklung des verbleibenden Waldes
Ein erheblicher Teil des Waldes bleibt erhalten und wird der natürlichen Sukzession überlassen. Hier können die Bäume gefahrlos altern und im Laufe der Zeit absterben. Das entstehende Totholz wird in den nächsten Jahrzehnten einen wertvollen Lebensraum für spezialisierte Käferarten, Spechte und andere Waldbewohner bieten.
Nachhaltige Entwicklung der Fläche
Nach der Rodung wird die Natur selbst für eine natürliche Wiederbewaldung sorgen. Sobald genügend Licht auf den Waldboden trifft, können sich neue Bäume aus dort vorhandenen Samen entwickeln und langfristig für eine gesunde Waldstruktur sorgen.
Die Gemeinde bedankt sich für das Verständnis der Anwohnerinnen und Anwohner und steht für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Kontakt: umwelt@seevetal.de
Redakteur:Pauline Meyer aus Neu Wulmstorf |
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