Dem Deutschen Wald geht es gut

Dem Deutschen Wald geht es gut, er ist strukturrreicher und älter geworden
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(kb). In deutschen Wäldern steht so viel Holz wie seit Jahrhunderten nicht mehr – und das bei einer hohen Nutzung. Das ist ein Ergebnis der Bundeswaldinventur, das Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt jetzt präsentierte.
Bei der Bundeswaldinventur vermessen Bund und Ländern alle zehn Jahre den deutschen Wald, in dem sie repräsentative Stichproben erheben. Die Ergebnise der aktuellen Untersuchung sind durchweg positiv: Der Holzvorrat in deutschen Wäldern ist in den vergangenen zehn Jahren um sieben Prozent gestiegen. Mit seinem aktuellen Holzvorrat von 3,7 Mrd. Kubikmetern steht Deutschland an der Spitze der europäischen Länder. Gestiegen ist auch der Mischwaldanteil, er macht etwas drei Viertel der Gesamtwaldfläche (rund 11,4 Millionen Hektar) aus. Außerdem ist der deutsche Wald strukturreicher und älter geworden.
Neben seinem Nutzen als Holzlieferant und Erholungsraum, hat der Wald auch eine große Bedeutung für den Klimaschutz. Die deutschen Wälder entlasten die Atmosphäre jährlich um 52 Millionen Tonnen CO2 - das ist mehr, als die Metropolen Hamburg und Berlin pro Jahr ausstoßen.

Autor:

Katja Bendig aus Seevetal

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