Müssen-Alle-Mit-Festival im Stader Bürgerpark begeisterte die Besucher
Das Ende kam, als es gerade am schönsten war

Entspannt und gemütlich: Die Stimmung auf dem Festivalgelände war bestens
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  • Entspannt und gemütlich: Die Stimmung auf dem Festivalgelände war bestens
  • Foto: Mitja Barchanski
  • hochgeladen von Jörg Dammann

jd. Stade. Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist, lautet ein bekannter Spruch. Das Müssen-Alle-Mit-Festival (MAMF) im Stader Bürgerpark endete auch, als die Stimmung der rund 2.000 Besucher gegen 22.30 Uhr auf dem Höhepunkt war. Spielte doch gerade "Frittenbude" als letzte Band des Tages. Dem Auftritt des Headliners hatten die Gäste entgegengefiebert, viele waren extra wegen dieser Gruppe gekommen. Deren Bühnenshow musste dann jedoch abrupt beendet werden - nicht, weil es gerade am schönsten war (das war es auf jeden Fall), sondern weil eine Gewitterfront heraufzog.

Kurz bevor die Blitze zuckten und sich heftige Regenfälle über das Festivalgelände ergossen, wurden die MAMF-Besucher aufgefordert, die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen zu verlassen. Die Rettungsleitstelle hatte die Organisatoren über die herannahende Unwetterfront informiert. Die Festivalgäste nahmen das unvermittelte Ende weitgehend gelassen. Ärgerlich war nur, dass der Wetterspuk nach einer Viertelstunde vorbei war und es theoretisch hätte weitergehen können.

Schon vorher hatten die Festivalmacher mit einem Problem zu kämpfen. Wiederholt versagte die Bühnentechnik. Aus den Boxen kam kein einziger Ton. Der Grund waren Schwierigkeiten mit der Stromversorgung. Auch wenn zeitweise nur das Schlagzeug zu hören war: Besucher und Künstler blieben tiefenentspannt. Sich aufzuregen hätte bei den hochsommerlichen Temperaturen auch nur einen negativen Effekt auf den Kreislauf gehabt. Denn es war schon eine Herausforderung, die Hitze auszuhalten. Die einen ergatterten ein schattiges Plätzchen, die anderen erfrischten sich per mobiler Dusche. An den Getränkeständen wurde zudem kostenlos Wasser ausgegeben, um sich die Getränkeflaschen aufzufüllen.

Trotz der Widrigkeiten zogen die Gäste ein positives Fazit des Festival-Tages. Wen man zwischendurch oder auch beim etwas hektischen Aufbruch am Ende fragte: Alle waren begeistert von der lockeren und geradezu familiären Atmosphäre des MAMF. Und welche Gruppe gefiel dem Publikum am besten? Da fiel - einmal abgesehen von "Frittenbude" - am häufigsten der Name "Turbostaat".

Entspannt und gemütlich: Die Stimmung auf dem Festivalgelände war bestens
Die Gruppe "Turbostaat" begeisterte am frühen Abend die Besucher

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