Gute Stimmung bei „24h Stelle“
Eine ganze Gemeinde im Musikfieber
- Dieses Logo wies überall in der Gemeinde am Wochenende auf Veranstaltungen im Rahmen der „24h Stelle“ hin
- Foto: Jan Filter
- hochgeladen von Jan Filter
Stelle hat gerockt, gesungen und gefeiert: Am vergangenen Wochenende verwandelte sich die Gemeinde quer durch alle ihre Ortsteile in eine riesige, dezentrale Konzertbühne. Bei bester Stimmung und freiem Eintritt erlebten die Besucher das ehrenamtlich organisierte Musikfest „24h Stelle“. Von Rosenweide über Achterdeich bis Ashausen und in Stelle selbst boten lokale Künstler eine musikalische Bandbreite, die ihresgleichen sucht.
Egal, wo man sich aufhielt: Von irgendwo klang in den „24h Stelle“ – die in Wirklichkeit sogar 28 Stunden dauerten – immer Musik herüber. Das Erfolgsrezept der Veranstaltung ist ihre dezentrale Struktur. Nach dem Vorbild des bekannten Hamburger Formats „48h Wilhelmsburg“ traten die Musiker direkt in der Nachbarschaft auf. Vereine, Kirchen, lokale Gastronomie, Firmen sowie Privatpersonen öffneten dafür ihre Höfe, Gärten und Geschäftsräume.
Das musikalische Spektrum ließ keine Wünsche offen. Auf dem Parkplatz von EDEKA Kröger legte am Samstagabend DJ L.K.S. auf, während im Schützenhaus die Ein-Mann-Band „Horst with no name“ für ehrlichen Rockabilly sorgte. Rock 'n' Roll aus allen Jahrzehnten lieferten die „Winsen All Stars“ bei Euro-Auto Hamburg. Wer es leiser mochte, lauschte dem Ukulelen-Orchester „Ukulestra“ im Café Verde in Ashausen oder genoss eines der Chorkonzerte.
Auf insgesamt 27 Bühnen – von denen manche auch nur ein Zelt, ein Treppenabsatz oder ein Supermarktparkplatz waren – traten knapp 50 verschiedene Acts auf. Neben den Konzerten gab es auch Raum für Tradition und Informationen: Die feierliche Einweihung des neu gestalteten Mahnmals in Ashausen fügte sich ebenso in das dichte Programm wie der „Tag der Milch“ am Achterdeich, der neben Live-Musik auch Einblicke in die moderne Landwirtschaft bot.
Die Organisatoren zeigten sich am Ende zufrieden und von der allseits guten Stimmung begeistert. Die Steller haben gemeinsam an einem Strang gezogen, dabei viel Spaß gehabt und gezeigt, was sie gemeinschaftlich auf die Beine stellen können. Der Eintritt war dabei überall frei, die Musik gab es gegen eine Hutspende.
Den krönenden Abschluss fand das Festival am späten Sonntagnachmittag auf dem Rathausplatz, wo die „Second Life Blues Band“ das dezentrale, kulturelle Großprojekt vor gut gelauntem Publikum ausklingen ließ.
Redakteur:Jan Filter aus Winsen |
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