Der Ort Stelle wächst weiter

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Robert Isernhagen   Foto: Isernhagen
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Erschließungsarbeiten im Bereich "Grasweg West II" beginnen noch dieses Jahr

thl. Stelle. Noch in diesem Jahr sollen die Erschließungen im Baugebiet "Grasweg West II" beginnen und zum Ende des zweiten Quartals 2020 abgeschlossen sein. Darauf wies Bürgermeister Robert Isernhagen in der jüngsten Ratssitzung hin. "Dann können wir auch den Verkaufspreis kalkulieren", so das Gemeindeoberhaupt.
Im Bereich "Grasweg West II" sollen 86 Wohneinheiten entstehen. Vorgesehen sind 34 Einfamilien-, sechs Doppel- und 22 Reihenhäuser sowie ein Mehrfamilienhaus mit 24 Wohneinheiten. Für die Baugrundstücke auf dem rund fünf Hektar großen Areal gibt es nach Auskunft der Gemeinde rund 500 Bewerber. Die Vergabe erfolgt nach einem neu entwickelten Punktekatalog (das WOCHENBLATT berichtete).
Doch der Ort Stelle soll noch weiterwachsen. Deswegen ist der nächste Bebauungsplan bereits in Arbeit. Er sieht für den Bereich "Unter den Linden (West)" eine Nachverdichtung vor. Auf der Fläche war bislang eine Gemeinbedarfseinrichtung vorgesehen, die sich jedoch - wie bereits berichtet - nicht verwirklichen lässt. Deswegen sollen auf dem Areal jetzt zweigeschossige Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 25 bis 28 Wohneinheiten realisiert werden. Dabei hat die Gemeinde auch die Erschaffung von bezahlbarem Wohnraum im Visier. Ein Teil des Areals ist in privater Hand. Dort könne der vorhandene Bestand an Einfamilienhäusern durch weitere solcher Bauten ergänzt werden, heißt es.
Der Bebauungsplan wird begrenzt durch die Niedersachsenstraße, den Bardenweg, den Büllerberg und die Straße Unter den Linden, über die auch die Erschließung des Areals laufen soll. Das führte allerdings bisher zu Widerständen in der Politik. Vor allem Harald Kottsieper (BIGS) empfindet das Areal für die vorgelegte Planung der Straße als zu klein. Diese Problematik soll nun noch einmal geprüft werden.
Außerdem soll der Bebauungsplan aufgrund seiner Lage mit "der Nähe zum Rathaus, zum Dorfkern und den ursprünglichen landwirtschaftlichen Gebäuden" um die örtliche Bauvorschrift ergänzt werden, dass die Häuser, die direkt an der Straße Unter den Linden errichtet werden, zusätzlich mit einer roten Klinkerfassade und einem Sattel-, Walm- oder Krüppelwalmdach mit einer Neigung von 35 bis 50 Prozent zu versehen sind.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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