Möglicher Supermarkt in Ashausen: Projekt in weiter Ferne

Auf dieser Fläche am Ortseingang will Jörg Schröder gerne einen Supermarkt bauen, wird aber immer wieder hingehalten
  • Auf dieser Fläche am Ortseingang will Jörg Schröder gerne einen Supermarkt bauen, wird aber immer wieder hingehalten
  • Foto: archiv
  • hochgeladen von Thomas Lipinski

thl. Ashausen. Der K(r)ampf um einen Nahversorger in Ashausen geht weiter. Und ein Ende ist noch lange nicht absehbar.
Wie das WOCHENBLATT berichtete, wollte im Jahr 2014 der Heimatverein zunächst einen genossenschaftlichen Dorfladen etablieren. Das Projekt scheiterte jedoch, noch bevor es richtig angefangen hatte. Parallel dazu bekundete der Winsener Investor Jörg Schröder sein Interesse zum Bau eines Supermarktes am Ortseingang an der Scharmbecker Straße. Seitdem eiert die Gemeinde mit Thema herum. Erst ließ sie einem örtlichen Landwirt über Monate Zeit, einen Dorfladen in einem seiner Liegenschaften planen und verlängerte verstrichene Fristen immer wieder, dann sprang plötzlich ein zweiter Planer mit ins Boot und wollte einen Edeka auf der grünen Wiese zwischen Ashausen und Scharmbeck errichten. Doch dafür kassierte er vom Landkreis Harburg eine Absage, weil die Planung nicht mit dem Raumordnungsprogramm konform war. Also freie Bahn für Schröder? Immerhin forderte die Gemeinde von ihm eine Verträglichkeitsstudie.
Dennoch müssen die Ashausener Bürger weiter auf eine umfangreiche Nahversorgung warten. Das Verträglichkeitsgutachten liegt zwar und zeigt ein positives Ergebnis. Trotzdem bedeutet noch lange kein grünes Licht für Investor Jörg Schröder. Eher rutscht die Umsetzung wieder in weite Ferne. Man werde sich jetzt mit dem Gutachten auseinandersetzen, heißt es aus dem Rathaus. Dabei müssten auch nochmals andere mögliche Standorte gesucht und geprüft werden. Und weiter: Anschließend werde man das Thema in der Politik einbringen. Wann das sein wird, stehe aber noch nicht fest, da sich die neue Bauleitplanerin der Gemeinde auch erst einmal in das Thema einarbeiten müsse.
Ob die Bürger und vor allem der Investor für so eine "unendliche Geschichte" Verständnis haben, danach wird nicht gefragt.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

Panorama

Zahlen von Sonntag, 22. November
Corona im Landkreis Harburg: Weitere Seniorin stirbt

bim. Winsen/Jesteburg. Im Landkreis Harburg ist erneut eine Frau an oder mit dem COVID-19-Virus verstorben. Damit hat sich die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie auf 31 erhöht. Die verstorbene Frau aus Jesteburg war 95 Jahre alt, ob sie im Seniorenheim Heidehaus in Jesteburg lebte, konnte Landkreissprecher Andres Wulfes am Sonntag nicht bestätigen. Dort waren zuvor seit Bekanntwerden des Corona-Ausbruchs vor rund zwei Wochen bereits fünf Menschen verstorben. Am Sonntag, 22. November,...

Panorama
Das Thema sexueller Missbrauch, besonders von Kindern, berührt viele Leserinnen und Leser. 
Viele fordern härtere Strafen für die Täter
2 Bilder

"Diese Taten sind Mord an der Seele"
Lesermeinungen zum Thema Kindesmissbrauch

Nach WOCHENBLATT-Aufruf: Viele Reaktionen haben die Redaktion erreicht / Auch Betroffene berichten tk. Buxtehude. Der Leseraufruf zu einem Artikel über einen zu einer Bewährungsstrafe verurteilten Sexualstraftäter, der seine Enkelin und zwei Nichten missbraucht hatte, hat eine sehr große Resonanz gefunden. Das WOCHENBLATT hatte unter anderem die Frage gestellt, ob das Leid der Betroffenen von sexuellen Übergriffen viel stärker in Betracht gezogen werden müsse. Eine weitere Frage: Muss die...

Panorama
Ein Silvesterfeuerwerk ist für viele Menschen selbstverständlich. Kann Corona das in diesem Jahr ausbremsen?
2 Bilder

Corona-Aus für Raketen und Böller wird diskutiert
Kommt Silvester ein Böllerverbot?

(tk/jd). Dass Silvester in diesem Jahr ganz anders wird, steht außer Frage: Große Partys wird es nicht geben. Welche Regeln es für private Treffen gibt, steht, Stand heute, noch in den Sternen. Angesichts der seit Jahren immer häufiger diskutierten Frage nach generellen Böllerverboten könnten Gegner wie Fans von Raketen und Co. auf die Idee kommen, dass Corona der Einstieg in weitreichende Böllerverbote sein könnte. NRW-Innenminister Reul hat das ebenso gefordert wie der Chef der...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen