Windkraft

Beiträge zum Thema Windkraft

Panorama
Durch Windkraft gefährdet: der Rot Milan
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Todesfalle für Greifvögel ist jetzt amtlich

Kreistag hat keine Bedenken, Windräder direkt neben einer Hühnerfarm zuzulassen mi. Landkreis. "Die jetzt im Regionalen Raumordnungsprogramm verabschiedeten Windvorrangflächen in Ardestorf und Elstorf sind nicht genehmigungsfähig", sagt Wilhelm Hartmann. Kritik dieser Art ist beim Reizthema Windenergie nichts Neues. Doch hier handelt es sich nicht um das oft wenig fundierte Gepolter des typischen "Wutbürgers". Im Gegenteil: Wilhelm Hartmann ist selbst an der Planung von Windparks beteiligt....

  • Hollenstedt
  • 02.11.18
Wirtschaft
Die Windenergieanlagen in Wennerstorf wurden jetzt abgebaut   Foto: ABO-Wind
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"Am Repowering führt in Zukunft kein Weg vorbei"

(bim/jd). Anfang der 1990er Jahre entstanden die ersten Windenergieanlagen (WEA) in den Landkreisen Harburg und Stade - damals errichtet von Landwirten als alternative Geld- und Umweltschützern als regenerative Energiequelle. Doch längst ist die Nutzung der Windkraft zum lukrativen Geschäft geworden, geeignete Flächen sind umkämpft. Bei einigen Anlagen steht jetzt das sogenannte Repowering an, der Abbau von Altanlagen und Ersatz durch leistungsstärkere Neuanlagen. Aus vier werden zwei So...

  • Harsefeld
  • 17.08.18
Politik
Mit Flyern zum Thema Kohlekraft: Vorsitzender Walter Tauber (li.) und Vereinssprecher Steffen Kappelt   Fotos: tp/ Screenshot www.wikistade.org
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Die politischen Hinterzimmer in Stade durchlüften

Transparente Diskussion über Kohlekraft: Neuer Verein fordert den Rat zum Umdenken auf tp. Stade. Mit dem Vorsitzenden Walter Tauber (70) und dem Pressesprecher Steffen Kappelt (68) stehen gleich zwei erfahrene Journalisten an der Spitze des neuen Vereins Wiki Stade.Tauber, Ex-Auslandskorrespondent des Spiegel-Magazins, und Kappelt, Lokalredakteur im Ruhestand, sind Mit-Gründer von Wiki Stade. Der Verein versteht sich als politische Diskussions-Plattform, die "vom Mitmachen leben soll"....

  • Stade
  • 27.07.18
Panorama
Thomas Wiebusch

Votum für Windpark in Ohrensen / Bargstedter Bürgermeister weist Kritik an Gewerbesteuer-Vereinbarung zurück

jd. Bargstedt. Der Weg für den Windpark Ohrensen ist geebnet: Der Bargstedter Gemeinderat hat mit den Stimmen der CDU-Mehrheit den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst. Zwischen der L 124 und der kleinen Siedlung Lusthoop nördlich von Ohrensen dürfen nun sieben 210 Meter hohe Windräder errichtet werden. Die drei FWG-Vertreter und die Ratsfrau der SPD stimmten gegen den B-Plan. Eine Enthaltung kam aus den Reihen der CDU. "Das Areal ist vom Landkreis Stade als Vorranggebiet für...

  • Harsefeld
  • 16.08.16
Panorama
Das Protestschild in Lusthoop soll veranschaulichen, wie hoch die geplanten Windräder emporragen

Zielgerade beim Thema Windpark - Bargstedter Bürgermeister: Es lief ein transparentes Verfahren

jd. Bargstedt. Die Planungen für den Windpark in Bargstedt-Ohrensen sind auf der Zielgeraden: Nach der öffentlichen Auslegung wurden jetzt die eingegangenen Stellungnahmen abgearbeitet. "Sechs Bürger brachten noch einmal Einwendungen vor", sagt Bürgermeister Thomas Wiebusch: "Es ging wieder um zu geringe Abstände, Infraschall und Wertverlust der Häuser." Diese Argumente, die vor allem von den Bewohnern der an den Windpark angrenzenden Siedlung Lusthoop gegen die Rotoren vorgebracht wurden,...

  • Harsefeld
  • 10.08.16
Panorama
Wilhelm Hartmann zeigt den Standort der Windräder
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Der Uhu fliegt nur zum Golfplatz

mi. Buxtehude. Es geht wohl auch um Geld: Rund 50 Millionen, so schätzt Wilhelm Hartmann, der selbst in der Windenergiebranche tätig ist, das Investitionsvolumen für den gesamten Windpark ein, der auf dem Gebiet der Landkreise Harburg und Stade derzeit entsteht. Anders als mit wirtschaftlichen Faktoren ist wohl auch nicht zu erklären, warum beide Kreise das Projekt vorantreiben. Gerade auf dem Gebiet des Landkreises Stade ist ein Standort bei Buxtehude-Daensen für den Vogelschützer untragbar....

  • Rosengarten
  • 28.06.16
Wirtschaft
Für Windpark-Flächen sind die Pachten höher als für Maisäcker. Dieter Tomforde schlägt vor, dass die Kommunen künftig mehr Vorteile von der Windkraft haben

Wind lässt Scheinchen flattern: Landwirte verdienen gut an Pachtzinsen für Rotoren

(jd). Selbst wenn an heißen Sommertagen nur ein laues Lüftchen weht, lässt sich mit Windrädern gutes Geld verdienen: Für diejenigen, die ihren Grund und Boden an Windpark-Betreiber verpachtet haben, sind die Rotoren wahre Gelddruckmaschinen. Bei neuen Anlagen kletterten die jährlichen Pachterlöse mittlerweile auf Beträge bis zu 100.000 Euro - pro Windrad! Bei solchen Summen steigt dem Brester Bürgermeister Dieter Tomforde die Zornesröte ins Gesicht: In seiner Gemeinde steht seit fast 15 Jahren...

  • Harsefeld
  • 12.08.15
Politik
Der Windpark in der Gemeinde Brest: Noch stehen dort die kleinsten Rotoren im Landkreis Stade

Trotz Gegen-Votum der Gemeinde: Landkreis hat Windkraft-Vorrangfläche in Brest erweitert

jd. Brest. Trotz Gegen-Votum der Gemeinde: Landkreis hat Vorrangfläche erweitert. Die Debatte um Windräder in der Samtgemeinde Harsefeld dreht sich munter weiter: Vergangene Woche ging es im Bauausschuss um Windparks in den Mitgliedskommunen Ahlerstedt und Bargstedt. Am heutigen Mittwoch, 15. Juli, ist die Gemeinde Brest an der Reihe: Der Rat befasst sich mit einem Repowering der bestehenden elf Anlagen auf dem Gemeindegebiet. Außerdem geht es um die Erweiterung der jetzigen Vorrangflächen für...

  • Harsefeld
  • 15.07.15
Wirtschaft

Hochzeit der Windkraftriesen

sb. Stade. Der französische Energiekonzern Areva, der u.a. in Stade Rotorblätter für Windkraftanlagen fertigt, und Gamesa, ein Weltmarktführer im Bereich der Windenergiebranche mit Hauptsitz in Spanien, beschreiten gemeinsame Wege. Die Konzerne wollen eines der weltweit führenden Offshore-Wind-Unternehmen bilden. Im Rahmen des Joint Ventures legen die beiden Unternehmen ihre gesamte Offshore-Wind-Aktivitäten zusammen. Ziel ist, mit einer Projektpipeline von 2,8 Gigawatt bis zum Jahr 2020 einen...

  • Stade
  • 26.07.14
Politik
Besonders die Einnahmen aus der Windkraft tragen zum dicken Plus bei den Gewerbesteuereinnahmen bei

In Ahlerstedt gönnt man sich nun etwas

jd. Ahlerstedt. Gemeinde verzeichnet ordentliches Plus bei der Gewerbesteuer. Die Politiker in Ahlerstedt würden am liebsten Freudensprünge machen: Dank des sprunghaften Anstiegs der Gewerbesteuereinnahmen ist das Gemeindesäckel üppig gefüllt. 2013 kassierte die Kommune von den Unternehmern rund 1,7 Millionen Euro und damit mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Das liegt nicht zuletzt an der Windkraft: Konnten die Betreiber der örtlichen Windparks in den ersten Jahren Abschreibungen...

  • Harsefeld
  • 11.03.14
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