DLRG und Feuerwehr probten den Erstfall
Autobergung aus dem Todtglüsinger Baggersee

Die Pkw wurden mithilfe von Hebekissen an die Oberfläche befördert
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  • Die Pkw wurden mithilfe von Hebekissen an die Oberfläche befördert
  • Foto: Nils Trabant / DLRG Buchholz
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Panorama

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bim. Todtglüsingen. Das Bergen zweier Autos aus dem Wasser übten jetzt die Mitglieder der Feuerwehrtauchergruppe Buchholz und die DLRG-Ortsgruppen Buchholz, Buxtehude, Lüneburg und Seevetal am Baggersee in Todtglüsingen.
Direkt nach der Ankunft ließ die DLRG-Ortsgruppe Seevetal ihre Unterwasserdrohne zu Wasser, die einen ersten Blick auf die Autos unter Wasser bot. Die Taucher der Feuerwehr Buchholz und der DLRG Buchholz, Buxtehude und Lüneburg konnten die Pkw so schnell finden und übten u.a. anhand von Rettungspuppen das Retten von Personen aus versunkenen Autos.
An Land wurden derweil die Hebekissen vorbereitet, die mit Pressluft aufgeblasen werden und eine Tragkraft zwischen 250 Kilogramm und einer Tonne haben. Von Tauchern an den Autos unter Wasser befestigt und über lange Schläuche aufgeblasen, beförderten die Hebekissen die Autos an die Oberfläche.
Zeitgleich übte die Feuerwehr Buchholz mit der Wärmebild-Drohne in der Luft und gab eine ganz andere Perspektive auf die Übung.
Eine Art Seilzug der Feuerwehr zog die Fahrzeuge wieder an Land. Mit vereinten Kräften wurden dann die beiden Autos auf Trailer verladen und zur Feuerwehr Buchholz gebracht. Dort übte die Feuerwehr noch das Retten von Personen aus verunfallten Fahrzeugen, damit auch bei Verkehrsunfällen jeder Handgriff sitzt.
Dies war die erste größere Übung seit Beginn der Corona-Pandemie. Organisator Julien Hübener aus der DLRG Buchholz war sehr zufrieden mit dem Verlauf und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Buchholzer Feuerwehr.
Die Autos wurden von dem Winsener Schrottplatz „Bäsecke“ kostenlos zur Verfügung gestellt. Alle potenziell umweltschädlichen Bauteile wie z.B. Motor, Ölwanne, Tank, Benzin- und Bremsleitungen waren zuvor entfernt worden, sodass es zu keinen Umweltschäden kommen konnte. B&S Anhängerverleih Nordheide stellte einen Autotrailer zur Verfügung und der Todtglüsinger Sportverein sein Baggerseegelände.

Die Pkw wurden mithilfe von Hebekissen an die Oberfläche befördert
Die Taucher hatten die Pkw dank der Unterwasserdrohne schnell entdeckt
Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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