B75 in Tostedt
Kreisverkehr-Bau startet zwei Wochen später

Die Ausfahrt für Feuerwehr und Rettungswagen wird für die Zeit des Kreisverkehrbaus verlegt | Foto: sh
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  • Die Ausfahrt für Feuerwehr und Rettungswagen wird für die Zeit des Kreisverkehrbaus verlegt
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Eigentlich sollte der Bau des Kreisverkehrs auf der B75 in der Ortsdurchfahrt Tostedt am 19. Mai beginnen. Jetzt hat die zuständige Landesstraßenbaubehörde den Baubeginn auf den 4. Juni 2025 verschoben. Der Grund: Die Witterung im Winter 2024/2025 habe dazu geführt, dass die Vorarbeiten nicht rechtzeitig abgeschlossen werden konnten. Daher stehe das Baufeld aufgrund von Leitungsarbeiten der Versorgungsträger aktuell noch nicht zur Verfügung.

Noch vor Beginn des ersten Bauabschnittes gibt es zudem weitere Bauarbeiten. Während schon seit Monaten auf der Seite der Buxtehuder Straße die vorbereitenden Maßnahmen laufen, starteten jüngst auch Arbeiten auf der anderen Straßenseite. Zwischen der Feuerwehr und der Rettungswache wird für die Monate des Kreisverkehrbaus eine weitere Ausfahrt für alle Rettungsfahrzeuge geschaffen. Da ab Montag, 2. Juni, die Todtglüsinger Straße eine Sackgasse und keine Zufahrt auf die B75 möglich sein wird, können die Lebensretter dann von dort auf die B75 einbiegen.

Wie mehrfach berichtet, wird durch den Kreisverkehr die B75 mit der Buxtehuder Straße (L141) und der Todtglüsinger Straße (K57) zusammengeführt. 
Nachdem 2023 und 2024 die Ortsdurchfahrt Tostedt erneuert worden ist, beginnt demnächst der Bau des neuen Kreisverkehrs im Verlauf der B75. Die Baumaßnahme wird zwischen der Kastanienallee – dem Bauende 2024 – und dem Ortsausgang Tostedt umgesetzt. In der Vergangenheit hatte es in dem Bereich an den Einmündungen der B75 wiederholt Unfälle gegeben. Auch kommt es zu den Hauptverkehrszeiten für Linksabbieger von der K57 und der L141 auf die B75 zu langen Wartezeiten und auch schon mal zu gefährlichen Situationen. „Ziel ist also, nicht nur den Verkehrsfluss maßgeblich zu verbessern bzw. die Leistungsfähigkeit zu gewährleisten. Vielmehr soll durch den neuen Kreisverkehr auch die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden erhöht werden“, erklärt Projektleiter Hanno Schwerin vom regionalen Geschäftsbereich Lüneburg der Landesstraßenbaubehörde.

Um zwei nicht gegenüberliegende Straßen in einem Kreisverkehr zusammenzuführen, bedarf es eines umfassenden Verkehrskonzeptes. Dies haben die Verkehrsbehörde, die Gemeinde Tostedt und die Polizei entwickelt. „Ergebnis ist, dass die Arbeiten in acht Bauphasen erfolgen, um den Verkehr größtmöglich auf der B75 und L141 aufrechterhalten zu können“, so Schwerin.

Die weiträumige Umleitung für den überörtlichen Verkehr auf der B75 aus Richtung Rotenburg führt ab Tostedt über die L141 bis Welle, weiter über die B 3 bis zum Trelder Berg und weiter über die B75 bis nach Tostedt. Diese Umleitung gilt für beide Richtungen.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen rund 3,6 Millionen Euro und werden durch die Bundesrepublik Deutschland, das Land Niedersachsen, den Landkreis Harburg und die Gemeinde Tostedt getragen.

Informationen zur Maßnahme werden zum Baubeginn auf 
www.strassenbau.niedersachsen.de bereitgestellt.

Die Ausfahrt für Feuerwehr und Rettungswagen wird für die Zeit des Kreisverkehrbaus verlegt | Foto: sh
Luftbild der vorbereitenden Arbeiten für den Kreisverkehr im April | Foto: Elstermann
Redakteur:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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