Vorwerk-Stiftung unterstützt das Hospiz Nordheide erneut mit 20.000 Euro

Bei der Spendenübergabe (v. li.):  Lilian Bormann, Hans Dittmer, Irene Vorwerk, Torben Kleinfeldt und Hans-Joachim Röhrs
  • Bei der Spendenübergabe (v. li.): Lilian Bormann, Hans Dittmer, Irene Vorwerk, Torben Kleinfeldt und Hans-Joachim Röhrs
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bim. Tostedt. Diese Zusammenkunft hat inzwischen Tradition: Alle zwei Jahre lädt Irene Vorwerk mit ihren Kollegen vom Stiftungsrat der Friedrich und Irene Vorwerk-Stiftung zu einer Spendenübergabe an eine Einrichtung ein, deren Arbeit ihr besonders am Herzen liegt. Zum wiederholten Male händigte sie jetzt Hans-Joachim Röhrs und Hans Dittmer vom Vorstand der Hospizstiftung Nordheide einen Scheck über 20.000 Euro aus. Denn auch wenn die Kranken- und Pflegekassen seit Jahresbeginn 95 statt 90 Prozent der Unterbringungskosten tragen, ist das Hospiz dringend auf Spenden angewiesen.
"Ich sehe die Notwendigkeit dieser Einrichtung. Das Geld ist zum Wohle der Menschen gut aufgehoben", sagte Irene Vorwerk zu ihrer Motivation. Im Hospiz in Buchholz werde wichtige Arbeit geleistet, die sie auch weiter unterstützen werde.
Hans-Joachim Röhrs und Hans Dittmer bedankten sich herzlich für die großzügige Spende. Das Geld soll zur Aufstockung des Stiftungskapitals verwendet werden, das Ende 2015 rund 3,5 Millionen Euro betrug. Die Ausschüttungen variieren. Zwischen 2006 und 2015 wurden Förderzuschüsse von insgesamt rund einer Million Euro bereit gestellt.
Seit Eröffnung des Hospizes Nordheide in Buchholz im November 2005 nehmen jährlich zwischen 120 und 150 Gäste die Betreuung in ihrem letzten Lebensabschnitt in einer angemessenen Umgebung und bei fürsorglicher Zuwendung durch besonders ausgebildete und geschulte Pflegekräfte dort in Anspruch.
"Wir sind angetan, wie gut und segensreich sich das Hospiz entwickelt hat. Wir bewundern zutiefst die Menschen, die die Betreuung dort gewährleisten", so Hans-Joachim Röhrs. Bis zu zwölf Menschen können dort in den letzten Stunden ihres Lebens begleitet werden. Der Bedarf nach den Plätzen in der Nordheide sei - trotz der neueren Einrichtung in Hamburg-Sinstorf - ungebrochen.
Wie berichtet, machen die Niedrigzinsen vielen Stiftungen zu schaffen. "Aber wir blicken positiv in die Zukunft", so Hans Dittmer.

• Die 1997 ins Leben gerufene Vorwerk-Stiftung hat weit über 1,2 Millionen Euro in Projekte gesteckt, davon über 100.000 Euro fürs Hospiz. Die Stiftung fördert Projekte in den Bereichen Mildtätigkeit (wie jetzt die Hospizstiftung), Wissenschaft, Kultur sowie Jugend- und Altenhilfe. Darüber, welche Vorhaben unterstützt werden, entscheiden Stiftungsvorstand Irene Vorwerk und der Stiftungsrat.

• Die Bürgerstiftung Hospiz Nordheide wurde im November 2003 u.a. mit dem Ziel gegründet, das stationäre Hospiz Nordheide zu errichten und die ambulante Hospizarbeit in der Region zu fördern. Aus den Erträgen des Stiftungskapitals wird die Arbeit des Hospizes Nordheide in Buchholz unterstützt. Fünf Prozent der Hospiz-Kosten müssen über Spenden aufgebracht werden.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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