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Vorwerk-Gruppe
Elf Millionen Euro für das neue Bürogebäude in Tostedt

Beim ersten Spatenstich (v. li.): Bauleiter Marc Lorenzen, Geschäftsführer Klaus-Dieter Ehlen und der Tostedter Betriebsleiter Matthias Kapahnke
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  • Beim ersten Spatenstich (v. li.): Bauleiter Marc Lorenzen, Geschäftsführer Klaus-Dieter Ehlen und der Tostedter Betriebsleiter Matthias Kapahnke
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Auf dem Gelände mit den vielen Baggern sind nun die Bagger im Einsatz: Auf dem sogenannten "Platz 2000" der Friedrich Vorwerk-Unternehmensgruppe an der B75 erfolgte jetzt der Spatenstich für ein neues Bürogebäude, das parallel zur Bundesstraße gebaut werden soll. Elf Millionen Euro investiert das europaweit tätige Rohrleitungsbauunternehmen aus Tostedt, einer der größten Arbeitgeber im Landkreis Harburg, in das dreigeschossige Gebäude.

Damit wird im 60. Jahr des Firmenbestehens auch ein Wunsch von Firmengründer Friedrich Vorwerk (1930 bis 1999) erfüllt: Er wollte das gesamte Unternehmen vom Sitz in der Niedersachsenstraße in das von ihm geplante Gewerbegebiet Harburger Straße an der B75 verlegen. "Das ist die letzte Stufe seines Plans", erläutert Vorwerk-Geschäftsführer Klaus-Dieter Ehlen. Auch wenn Friedrich Vorwerk noch in viel kleineren Dimensionen gedacht hatte. Die Werkhallen waren bereits im Jahr 2017 vom Herzen Todtglüsingens auf den "Platz 2000", benannt nach dem Jahr seiner Einweihung, umgezogen. Hintergrund ist, dass das Unternehmen seit der Gründung im Jahr 1962 stetig gewachsen ist und auch die Maschinen immer größer wurden.

In dem neuen, 90 Meter langen Bürogebäude - der Zentrale der Vorwerkgroup - werden rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Vorstand tätig sein. Dort soll es auch eine Kantine geben. Ebenso zieht die Firma MESA Elektrotechnik, eine Tochter der Vorwerk-Unternehmensgruppe, die Schaltschränke baut, mit ins Erdgeschoss des Bürogebäudes.

"Wir tun hier auch etwas für die Umwelt", sagt Ehlen. Denn das Gebäudedach erhält eine Photovoltaik-Anlage. Auf dem Platz wird noch ein Blockheizkraftwerk errichtet, das alle Gebäude beheizen soll.

Am Montag hat der Bodenaushub begonnen. Der Hochbau soll Mitte Mai starten und das Gebäude Ende 2023 bezugsfertig sein.

"Was mit dem alten Bürogebäude in der Niedersachsenstraße geschieht, wissen wir noch nicht, eventuell Wohnbebauung", meint Klaus-Dieter Ehlen. Das bietet sich an, da das Unternehmen auch auf dem Areal, auf dem früher die Werkhallen standen, Wohnhäuser gebaut hat, die inzwischen alle bewohnt seien.


Über Vorwerk

Insgesamt beschäftigt die Vorwerk-Unternehmensgruppe 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die am Aufbau einer nachhaltigen europäischen Energieinfrastruktur sowie dem Erhalt der Versorgungssicherheit für mehr als 80 Millionen Menschen arbeiten.
Mit 15 Hauptstandorten sowie zahlreichen Projektstandorten in ganz Deutschland und Nordeuropa bietet die Vorwerk-Gruppe ganzheitliche Lösungen sowie Serviceleistungen für systemkritische Infrastruktur in den Bereichen Gas, Strom, Wasser und Wasserstoff an.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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