Sturmbilanz
Zahlreiche Bäume stürzten um

Zahlreiche umgestürzte Bäume mussten beseitigt werden
  • Zahlreiche umgestürzte Bäume mussten beseitigt werden
  • Foto: Mathias Wille
  • hochgeladen von Thomas Lipinski

(thl). Ein kurzes aber heftiges Unwetter zog am Freitagnachmittag über Norddeutschland hinweg. Auch im Landkreis Harburg sorgten die heftigen Sturmböen und Starkregen für zahlreiche Einsätzen der Feuerwehren.
Zwischen 15.30 Uhr und 17.15 Uhr rückten sie zu umgestürzten Bäumen und überfluteten Straßen aus. Den ersten Einsatz fuhr die Feuerwehr Buchholz, die zu einem umgestürzten Baum in der Nähe der Canteleu-Brücke alarmiert wurde. In kurzer Folge wurden immer weitere Wehren alarmiert. Besonders betroffen waren diesmal die Samtgemeinde Hanstedt, die Stadt Winsen und die Gemeinden Seevetal und Stelle.
Die Feuerwehren Dibbersen und Winsen mussten umgestürzte Bäume von den Autobahnen 1 und 39 räumen. Auch die Anschlussstelle Winsen/West war durch umgestürzte Bäume blockiert. Die Winsener Osttangente und der parallel verlaufende Radweg waren durch einen auf die Fahrbahnen gewehten Bauzaun blockiert, den die Feuerwehr beiseite räumte.
Besonders aufwändig gestaltete sich ein Einsatz in der Straße „Alter Schützenplatz“ in Ashausen. Hier war eine über 15 Meter hohe Birke auf ein Gebäude gestürzt. Da aufgrund der örtlichen Gegebenheiten die Winsener Drehleiter nur begrenzt eingesetzt werden konnte, wurde ein privates Kranunternehmen beauftragt und der Baum schlussendlich mit einem 45-Tonnen-Mobilkran von dem Gebäude gehoben.
Ebenfalls in Ashausen waren mehrere Bäume auf den Holtorfsloher Weg gestürzt. Hier unterstütze ebenso wie am Schützenplatz die Steller Wehr bei den Aufräumarbeiten.
Im Salzhäuser Amselweg war ebenfalls ein großer Ast eines Baumes auf ein Gebäude gestürzt und musste von der Feuerwehr von einer Garage mit angebautem Carport beseitigt werden. Die Feuerwehr Salzhausen musste zudem an vier weiteren Einsatzstellen tätig werden, um Bäume von Straßen und Bahngleisen räumen sowie überflutete Straßen wieder befahrbar machen.
Auch die Wehren Appel, Fleestedt, Garlstorf, Hanstedt, Hittfeld, Hollenstedt, Hoopte, Lüllau, Marxen, Quarrendorf, Ramelsloh und Wistedt rückten zu Hilfeleistungseinsätzen in ihrem Zuständigkeitsbereich aus.

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