EU-Mittel für die Region
150.000 Euro stehen bereit

Naturparkregion-Regionalmanagerin Hanna Fenske ist Ansprechpartnerin für den Wettbewerb zur Förderung von "kulturlandschaftsprägenden Elementen" und ruft zur Teilnahme auf
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  • Foto: Landkreis Harburg
  • hochgeladen von Sascha Mummenhoff

Jetzt für Fördergelder für "kulturlandschaftsprägende Elemente" bewerben.

(mum).
Der Bienenzaun ist vielleicht schon ein wenig in die Jahre gekommen, im alten Bauerngarten sind die früher so sorgsam abgezirkelten Beete kaum noch zu erkennen und für die alte Hofanlage gibt es zwar ein Renovierungs- und Nutzungskonzept, aber noch eine Finanzierungslücke: Wer Pläne für die typischen Elemente der Lüneburger Heide hat und dafür Geld braucht, sollte sich unbedingt an die Naturparkregion Lüneburger Heide wenden. Denn die Naturparkregion organisiert im Rahmen des Förderprogramms "LEADER" einen Wettbewerb zur Förderung von "kulturlandschaftsprägenden Elementen". Das Mitmachen lohnt sich: Es stehen Fördermittel in Höhe von insgesamt 150.000 Euro zur Verfügung. "Die ersten Anträge liegen bereits vor", sagt Hanna Fenske, die Regionalmanagerin der "LEADER"-Naturparkregion Lüneburger Heide. "Wer dabei sein will, muss die Unterlagen - dazu gehören eine Projektbeschreibung, ein Kostenangebot und Fotos - bis Ende Januar einreichen."
Egal, ob Hügelgräber oder Hofanlage, ob Trockensteinmauer, Garten oder Parkanlage: Sie alle machen die Region unverwechselbar. "Die kulturlandschaftsprägenden Elemente geben der Landschaft ein Gesicht und verleihen ihr ihren unverwechselbaren Charakter", sagt Hanna Fenske. Doch wenn größere Investitionen anstehen, ist ihr Erhalt oft schwierig. Genau da setzt der Wettbewerb an. "Im Wettbewerb um die Fördermittel ist es von Vorteil, wenn die Objekte einen öffentlichen Nutzen haben, von besonderer Bedeutung für den Ort sind sowie eine nachhaltige Nutzung haben oder erhalten", so Fenske.
Der Wettbewerb richtet sich an Vereine ebenso wie an Verbände und Privatpersonen. Mit dem Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht begonnen worden sein. Für ein Projekt können 40 Prozent der Kosten als Zuschuss aus EU-Mitteln gewährt werden, maximal aber 30.000 Euro. Außerdem muss der Antragsteller eine sogenannte öffentliche Kofinanzierung von zehn Prozent einwerben. Die EU-Mittel werden im Erstattungsprinzip gewährt.
Dabei will die "LEADER"-Naturparkregion grundsätzlich Vorhaben in Orten mit bis zu 10.000 Einwohnern fördern, für größere Ortschaften sind Ausnahmen nur möglich, wenn sich das Projekt überwiegend auf den umgebenden ländlichen Raum auswirkt.
• Die Projektunterlagen müssen bis zum 27. Januar beim Regionalmanagement der Naturparkregion eingereicht werden. Ansprechpartnerin ist Hanna Fenske - Telefon 04171-693145 oder E-Mail an hanna.fenske@naturpark-lueneburger-heide.de. Weitere Informationen gibt es auch auf der Internetseite des Naturparks Lüneburger Heide (www.naturpark-lueneburger-heide.de) unter dem Stichwort "LEADER".

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