Terror herbei reden wo keiner ist?
Anderseits wird leichtfertig eine Sicherheit herbei geredet die es so nicht mehr gibt
- Realisten wissen es kann jede Stadt, jede Veranstaltung treffen.
- Foto: TV abfotografiert
- hochgeladen von Rüdiger Störtebecker
Nachdem ich den erneuten Artikel im Wochenblatt zum Oldtimertreffen gelesen habe, tun sich mir einige Fragen auf.
Alle Leser meiner Artikel wissen, dass ich ein sehr kritischer Schreiber bin. Mir liegt es am Herzen, Themen auf den Weg zu bringen und dadurch die Lebensqualität der Winsener zu verbessern.
Mit Sicherheit bin ich dadurch nicht zum Liebling der Winsener Politik bzw. Politikern im Rathaus geworden, selbst auf die Gefahr hin, nicht mehr die entsprechenden Informationen aus dem Rathaus zu erhalten.
Vom Bürgermeister wurde ich sogar öffentlich, sagen wir mal, beschimpft, weil ich mich für die Kinder der Schule Borsteler Grund eingesetzt habe.
Aber viele Leser rufen in großer Zahl meine Artikel auf und das zeigt mir, dass sie interessant sind und ich nicht so verkehrt liege mit meinen Veröffentlichungen.
Mir ist es nicht wichtig im Rathaus lieb Kind zu sein wie vielleicht manch anderer, um eventuell bei Infos bevorzugt zu werden. Gerne jedoch lege ich immer wieder den Finger in offene Wunden für die Winsener Bürger. So auch jetzt auch wieder beim Thema Sicherheit beim Oldtimertreffen.
KREISZEITUNG WOCHENBLATT +++ Melde dich jetzt für unseren WhatsApp-Newsticker an und erhalte die wichtigsten Nachrichten direkt auf dein Handy! – Hier klicken und abonnieren +++
Im neuen Wochenblatt-Artikel von Frau Werner zu diesem Thema kommt die Stadt Winsen zu Wort. Jedoch meiner Ansicht nach wieder nur wie gewohnt mit nichtssagenden Worthülsen, um sich aus der Verantwortung zu schleichen.
Erschreckend dabei die Tatsache, dass hier Kostengründe aufgeführt werden und nicht die Sicherheit im Vordergrund steht. Das ist nur schäbig.
Weiter konnte man Sätze lesen, die nicht schlüssig sind. Hier stand unter anderem:
"Wer Angst vor einer Fahrzeugattacke äußert, während gleichzeitig 900 Fahrzeuge in der Innenstadt stehen, hat das Prinzip nicht verstanden".
Ich habe mich sehr wohlgefühlt unter 900 stehenden, tollen Autos. Aber ich würde mich sehr, sehr unwohl fühlen, wenn ein SUV auf mich zurast, wie es in Magdeburg geschehen ist.
Mit meinen 73 Jahren behaupte ich einmal über eine große Lebenserfahrung zu verfügen, vielleicht auch weil ich mir keine ideologischen Scheuklappen habe anlegen lassen.
Nachdem ich in dem Artikel als Panikmacher hingestellt wurde, der sogar das Böse herbeiredet,
kann ich nur sagen, dass die Rückmeldungen über WhatsApp und in den persönlichen Gesprächen zu meinem Artikel genau das Gegenteil zeigten. Leider veröffentlichen die Leser im Kommentarbereich nicht mehr ihre Meinung. Warum nur? Aus Angst vor Repressalien?
Beim Lesen des neuen Artikels kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier frei nach Christian Morgenstern verfahren wurde: "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf". Hier wird ein Land skizziert, das es so bedauerlicherweise nicht mehr gibt.
Auch ich habe einen letzten Satz:
Terror ist real und bei bisher 197 Anschlagsopfer in Deutschland möge Gott uns davor behüten, dass er jemals zu uns nach Winsen kommt.
Leserreporter:Rüdiger Störtebecker aus Winsen |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.