Er hat die Geschichte Winsens geprägt

War erster Winsener Stadtdirektor: Jens Volkert Volquardsen | Foto: archiv
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Erster Stadtdirektor Jens Volkert Volquardsen feiert 80. Geburtstag

ce. Winsen. Er hat Winsens Geschichte fast ein Vierteljahrhundert als Stadtdirektor geprägt: Am Sonntag, 10. Januar, feiert Jens Volkert Volquardsen seinen 80. Geburtstag.
Geboren wurde der Jubilar 1936 in Itzehoe. Nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaften an den Universitäten Marburg, Kiel und Freiburg. Anschließend arbeitete er in Hamburg, bei der Bezirksregierung in Lüneburg und bei der Kreisverwaltung in Winsen, bevor er dort erster Stadtdirektor wurde. Er trat sein Amt Anfang 1969 an - drei Jahre vor der Gebietsreform, bei der der Landkreis Harburg in zwölf Großkommunen aufgeteilt wurde. Eine davon war die Kreisstadt Winsen. Unter der "Regie" von Jens Volkert Volquardsen als Verwaltungschef entstanden unter anderem die Grund- und Hauptschule in Roydorf, das Gewerbegebiet an den Osterwiesen, das Jugendzentrum "Egon's", die Eisenbahnunterführung und das Ilmenau-Sperrwerk. Von 1972 bis '84 wurde die Altstadt komplett saniert. 1974 wurden die Berufsbildenden Schulen und das Kreiskrankenhaus eröffnet, sechs Jahre später die Stadthalle eingeweiht. Auch am Bau der Osttangente (1987), der Restaurierung des Marstalls (1989) und der Fertigung der Plastik "Goldene Gans" des Künstlers Arne Ranslet auf dem Schlossplatz (1992) war Volquardsen beteiligt.
1993 wurde er als Stadtdirektor verabschiedet, und Angelika Bode trat die Nachfolge an. Er habe "über 24 Jahre harte, erfolgreiche Arbeit zum Besten der Kreisstadt" geleistet, würdigte die Presse das Engagement Volquardsens zu dessen 60. Geburtstag. Ab 1995 bis zu seinem Ruhestand arbeitete er als Rechtsanwalt.

Redakteur:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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