Winsen
Harburger Tafel feierte 20-jähriges Bestehen

Die Ehrenamtlichen der Tafel trafen sich zur Jubiläumsfeier | Foto: thl
  • Die Ehrenamtlichen der Tafel trafen sich zur Jubiläumsfeier
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Sie ist einer der größten sozialen Betriebe in der Region: Die Harburger Tafel, die in der Reso-Fabrik in Winsen ansässig ist und zweimal wöchentlich Lebensmittel an Bedürftige verteilt.

Jetzt feierte die Einrichtung ihr 20-jähriges Bestehen. Alle ehrenamtlichen Helfer waren dazu eingeladen. Der Vorstand der Harburger Tafel sowie Winsens Bürgermeister André Wiese (CDU) gratulierten ebenfalls.

2004 wurde die Tafel Harburg gegründet. Initiator war Thorsten Voskuhl. Er ging damals von Haustür zu Haustür und suchte, nachdem er einen Platz in der Reso-Fabrik gefunden hatte, nach Mitstreitern für die gute Sache. Mit ca. zehn ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern startete die Lebensmittelausgabe. Erste Spender der Lebensmittel waren die Bäckerei Willert und kleine Bauern aus der Umgebung. Die Spenden wurden noch mit privaten Pkw abgeholt. Heute fahren kleine Teams mit gespendeten Transportern umher und holen die Lebensmittel von mittlerweile allen Discountern aus Winsen und den Bäckereien Soetebier und Heitmann ab. Das Team der Tafel besteht derzeit aus rund zwei Dutzend Ehrenamtlichen und es gibt auch eine Warteliste. Von dem Gründungsteam sind heute noch Renate Bauer und Gabi Skiba dabei. Skiba und Willi Sasse sind Ansprechpartner für das derzeitige Team.

Rund 100 Bedürftige besuchen pro Ausgabetag die Tafel. Die meisten von ihnen haben ausländische Wurzeln. Das Team der Harburger Tafel will sich auch auf diesem Wege bei allen Unterstützern ganz herzlich bedanken. "Ein besonderer Dank gilt dabei der Reso-Fabrik, die seit den Anfängen der Tafel die Räume mietfrei zur Verfügung stellt und auch weitere Unterstützung anbietet", so Sasse und Skiba. "Und selbstverständlich allen Spendern der Lebensmittel, ohne deren Hilfe und Unterstützung dieses umfangreiche Angebot an Lebensmitteln zur Entlastung der Haushaltskasse für die Bürger Winsens überhaupt nicht möglich wäre."

Leserreporter:

Thomas Lipinski aus Winsen

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