Stadthalle Winsen was ist da los?
Jetzt spricht die Chefin zu den Vorwürfen und erzählt ihre Version.
- Links die Chefin Frau Kourkoutidou mit ihrer Angestellten. Im Hintergrund das Stuhllager mit 700 Stühlen,
- Foto: Rüdiger Störtebecker
- hochgeladen von Rüdiger Störtebecker
Nach der neuerlichen Berichterstattung zu den "Problemen" in der Stadthalle in Winsen im Zusammenhang mit dem Auftritt von Sternenstaub fragen sich viele Winsener:" Hört das denn nie auf?"
Daher machte ich mich auf den Weg zur Stadthalle, um die andere Seite zu Wort kommen zu lassen.
Jede Medaille hat zwei Seiten und wie ich jetzt weiß, es stimmt wirklich.
Ich traf vor Ort die Chefin Frau Kourkoutidou, der man ansehen konnte, was die Zeitungsberichte mit ihrer Gemütslage gemacht haben.
Sie war sehr erleichtert, dass sie ihre Version im Wochenblatt-Online öffentlich machen darf. Bisher konnte man nur lesen, wie Frau Petra Golly, 2. Vorsitzende von "Konzerte in Winsen" den Sachverhalt darstellte.
Mir wurden alle Räumlichkeiten zugänglich gemacht und ich erhielt die entsprechenden Infos zu jedem Raum. Die erste Garderobe hat 5 Plätze mit Schminktisch. Hier standen der Kühlschrank und das ominöse Bett, dass zeigen sollte, dass dort angeblich Personal wohnt. Der Kühlschrank dort ist erforderlich, damit den Künstlern immer kühle Getränke zur Verfügung stehen. Das sogenannte "Schlafbett" wurde als NOTLIEGE genutzt, ist aber inzwischen dort nicht mehr vorhanden. In der zweiten Garderobe stehen ebenfalls 5 weitere Plätze zur Verfügung.
Ein kleiner Raum hinter den Garderoben, in dem angeblich Müllsäcke gelagert waren, steht wirklich voller Plastiktüten. Jedoch enthalten sie keinen Müll. Darin werden 700 Stuhlhussen für die Saalbestuhlung schmutzsicher aufbewahrt. Eins der Probleme in der Stadthalle ist mangelnde Stellfläche für solche notwendigen Utensilien.
Bei der Gruppe Sternstaub mit circa 40 Akteuren kann der Platz für Vorbereitungen und Umkleiden nicht ausreichen. Das hätte aber Frau Golly erkennen müssen, da sie vor dem Auftritt noch eine Begehung vornahm und alles für gut befunden hat. Zwangsläufig müssen dann die Akteure auf freie Flächen ausweichen. In diesem Fall auf den Flur.
Weiter geht es mit den Fotos, die den Dreck unter dem Klavier zeigen. In diesem Raum wird der Konzertflügel gelagert. Er ist öffentlich nicht zugänglich und gehört nicht zu den Umkleiden. Er war zwar nicht verschlossen, aber die Tür war zugezogen. Die dort entstandenen Fotos waren somit nicht erlaubt.
Leider wurde dieser Raum und auch die Garderoben als Pausenraum von einem Mitarbeiter bei Dosenbier und Zigaretten unberechtigt genutzt. Diesem Mitarbeiter wurde inzwischen fristlos gekündigt.
Hier wurde wohl aus "Kleinigkeiten" eine große Sache konstruiert. Dann auch noch das Rathaus als „Mitwisser“ ins Spiel zu bringen, ist zumindest etwas fragwürdig.
Laut Aussage von Frau Kourkoutidou besteht ein gutes Verhältnis zum Rathaus und hier besonders zu Herrn Bürgermeister Wiese.
Was wohl einige nicht gerne sehen?
Sie dankt allen Gästen, die sie und das gesamte Team in dieser schweren Zeit so liebevoll unterstützen.
Leserreporter:Rüdiger Störtebecker aus Winsen |
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