Mittelalter zog in Stove ein

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bs. Stove. Bereits zum sechsten Mal zog vergangenes Wochenende das Mittelalter mit dem "Elb-Spectaculum" in Stove ein.
Organisiert von den "Marktvagabunden" zeigten dabei Ritter, Gaukler und Schwertkämpfer, was die Epoche zwischen dem 500 und 1500 Jahrhundert ausmacht. Mit Erfolg: Hunderte Besucher kamen und erfreuten sich an dem aufwendigen Programm aus Tänzen, Musik und Kampfdarbietungen.
Daneben boten rund 30 Stände urtümliche Waren und mittelalterliche Köstlichkeiten an. Auch die Jung-Ritter waren gefragt: In der Knappenschule konnten sie den Umgang mit Armbrust oder Axt erlernen.
Sie hingegen trugen während ihres Besuches eine schwere Last auf den Schultern: Als gotische Ritter "Moritz von Zahrenhusen" und "Gunnar von Escheburg" verbreiteten Volker Schulz und Niklas Trautmann großes Erstaunen auf dem "Marktplatz". "Die Rüstungen sind aus Eisen und teilweise angefertigt worden. Da trägt man dann schon mal 40 Kilo mit sich herum", erklärt Niklas Trautmann (19) aus Escheburg. Aber er hielt bis zum Abend durch, denn da bot sich ihm und den anderen Gäste ein besonderer Höhepunkt: Bei Einbruch der Dunkelheit wurde auf künstliches Licht verzichtet und auf Feuerstellen und Fackeln zurückgegriffen. Ergebnis: Ein riesiges Lichtermeer, das auch den letzten Marktbesucher endgültig in längst vergangene Zeiten zurück versetzte.

Autor:

Sara Buchheister aus Winsen

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