Schafhalter fordern Umdenken beim Umgang mit dem Wolf

Wendelin Schmücker, Geschäftsführer des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung
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ce. Landkreis. "Die Zukunft der Weidetierhaltung muss gesichert und der Umgang mit dem Wolf umgehend geändert werden!" Das fordert Wendelin Schmücker aus Winsen, Geschäftsführer des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung, jetzt in einem offenen Brief von der Landes- und Bundesregierung angesichts weiter andauernder Angriffe von Wölfen auf Schafe. 
"Es ist falsch anzunehmen, dass die Schafe im Stall sicher untergebracht sind. Die Wölfe können nicht eindringen. Aber sobald sie wissen, dass sich in dem Stall Weidetiere befinden, dann wollen sie auch hinein. Sie schleichen nachts um die Ställe und verursachen damit Stress und Panik", erklärt Wendelin Schmücker. "Um alle Weidetiere in Gebieten zu schützen, wo der Wolf sich oft aufhält, müsste um die Ställe ein wolfsdichter Pufferzaun gezogen werden."
Schmücker räumt jedoch ein, dass das "Aufrüsten mit Zäunen und Herdenschutzhunden" nichts nütze, wenn die Wölfe sich beliebig ausbreiten könnten. "Wenn es zu Übergriffen trotz Schutzeinrichtung kommt, muss das ganze Rudel entnommen werden. Die Entnahme von auffälligen Einzeltieren macht Sinn, bevor sich ein auffälliges Rudel bildet", betont Schmücker. Präventionsanträge von Weidetierhaltern zum Bau von Schutzzäunen müssten von den zuständigen Behörden schneller bearbeitet werden. "Auch alle Kosten für Präventivmnaßnahmen sowie Ausgleichszahlungen für die Unterhaltung und Pflege der Schutzeinrichtungen müssten verstärkt bezuschusst oder sogar ganz von Land und Bund übernommen werden", fordert Wendelin Schmücker.

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