Enormer Ansturm auf Event
Winsener Stadtfest war "schlichtweg überwältigend"

Tjalf, Lea, Liam und Mutter Janine (v. li.) hatten sichtlich Spaß beim Besuch des Winsener Stadtfestes
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bs. Winsen. "Wir als Veranstalter sind einfach schlichtweg überwältigt", freute sich jetzt Susanne Möller vom Organisationsteam des Winsener Stadtfestes über den Erfolg der Großveranstaltung, die am vergangenen Sonntag nach fünf ereignisreichen Tagen zu Ende ging. "Auch die Schausteller sind durchweg mehr als zufrieden. Wir hatten teilweise so viele Besucher, dass sogar das Bier knapp wurde und die Teams untereinander Fässer herumgereicht haben. Das habe ich tatsächlich noch nie erlebt", so Möller weiter.

Viele Neuerungen, wie spezielle Jugendbereiche und neue Fahrgeschäfte, dazu ein abwechslungsreiches Programm für jede Altersklasse und nicht zuletzt das gute Wetter sorgten in diesem Jahr für die außergewöhnlich hohen Besucherzahlen bei dem Traditionsevent. Nicht nur tagsüber wurde es teilweise fast schon eng auf der Partymeile entlang der Rathausstraße, auch am Abend sorgten die unterschiedlichsten Livemusik-Angebote für brechend volle Publikumsreihen vor den drei Stadtfest-Bühnen. "Dabei freuen wir uns besonders, dass auch viele Jugendliche, beispielsweise vor der Marienbühne, zu finden waren und hier ausgelassen zusammen mit den älteren Generationen feierten gefeiert haben", erklärte Susanne Möller, die auch den Erfolg der erstmalig stattgefundenen Ü-60 Partys im Marstall unterstrich. 

Zu der Kritik, dass das Sicherheitskonzept mit teilweise offenen Zufahrten aufs Stadtfest nicht eingehalten worden sei (Artikel von Leserreporter Rüdiger Störtebecker im WOCHENBLATT), sagte Susanne Möller in ihrer Eigenschaft als Projektleiterin bei der Stadt: "Wir haben die Besonderheit, dass sich das Stadtfest eben durch die gesamte Innenstadt zieht und nicht als separate, ausgelagerte Festmeile durchgehend abgesperrt werden kann. Also muss das Gebiet eben nicht nur für Feuerwehr, Polizei und Schausteller zugänglich sein, sondern auch für Anwohner, die mit ihrem Auto auf ihre wohnungsnahen Parkplätze angewiesen sind."

Abschließend freute sich Susanne Möller über eine insgesamt "sehr harmonische und friedfertige Veranstaltung" ohne große Zwischenfälle.

Redakteur:

Sara Buchheister aus Winsen

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