"Breite Beteiligung der Bürger"

Dr. Erhard Schäfer (Grüne)

thl. Winsen/Stelle. "Die Bahn soll den aktuellen und zukünftigen Bedarf beim Schienenverkehr in der Region mit aktuellen Analysen nachweisen und von unabhängigen Verkehrsexperten überprüfen lassen." Diese Forderung stellen die Grüne-Ortsverbände Winsen und Stelle an die Weiterentwicklung des Bahnverkehres in der Region.
"Unser Ziel ist eine für die Bevölkerung und die Natur ein möglichst schonender Ausbau des Schienenverkehrs", sagt Dr. Erhard Schäfer vom Winsener Ortsverband. Man begrüße zwar grundsätzlich die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene. Aber nicht um jeden Preis. So lehne man z.B. die Schließung von Regionalbahnhöfen wie Ashausen genauso ab wie die Einbeziehung der privaten OHE-Strecke Winsen-Hützel in die Bedarfsplanung.
Deswegen fordern die Grünen auch den Ausbau der vorhandenen Strecken und die Optimierung des Verkehrs in Verbindung mit optimiertem Lärmschutz an den Bestandstrassen. Das habe absoluten Vorrang vor dem Neubau von Trassen, heißt es. Und weiter: Bei der Planung müsse vor allem die Entlastung der Knotenpunkte und die weitere Entwicklung des Schienennahverkehrs angemessen berücksichtigt werden und eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit in allen Stadien des Planungsverfahrens sei sicherzustellen. Schäfer: "Denn das Dialogverfahren mit ausgewählten Vertretern der Kommunen und Bürgerinitiativen ist hierfür kein Ersatz".

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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